StatPearls2026

Anatomie der Nasennebenhöhlen: StatPearls

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die StatPearls-Übersicht beschreibt die anatomischen Grundlagen der Sinus im Kopf- und Halsbereich. Ein Sinus wird anatomisch als Hohlraum in Knochen oder Gewebe, als Blut- oder Lymphkanal oder als Erweiterung eines Blutgefäßes definiert.

Im Fokus des Textes stehen die Nasennebenhöhlen (Sinus paranasales) sowie die duralen Venensinus des Gehirns. Diese Strukturen erfüllen unterschiedliche physiologische Funktionen, von der Gewichtsreduktion des Schädels bis hin zur venösen Drainage des zentralen Nervensystems.

Empfehlungen

Die StatPearls-Übersicht beschreibt die wesentlichen anatomischen und klinischen Eigenschaften der Sinus im Kopfbereich.

Nasennebenhöhlen (Sinus paranasales)

Die Nasennebenhöhlen sind von respiratorischer, zilientragender Schleimhaut ausgekleidet, welche Mukus sezerniert. Sie dienen unter anderem der Gewichtsreduktion des knöchernen Schädels.

Die Übersicht klassifiziert die Nasennebenhöhlen nach ihrer Lokalisation und Drainage:

NasennebenhöhleLokalisationMündung/Drainage
Sinus maxillarisMaxilla (Oberkiefer)Hiatus semilunaris (mittlerer Nasengang)
Sinus frontalisOs frontale (Stirnbein)Mittlerer Nasengang (via Hiatus semilunaris)
Sinus sphenoidalisOs sphenoidale (Keilbein)Recessus sphenoethmoidalis
Sinus ethmoidalisZwischen den OrbitaeVorderer, mittlerer und oberer Nasengang

Laut Text sind der Sinus ethmoidalis und der Sinus maxillaris bereits bei der Geburt in kleiner Form vorhanden. Der Sinus frontalis und der Sinus sphenoidalis fehlen hingegen bei der Geburt und entwickeln sich erst im Kindesalter.

Die arterielle Versorgung erfolgt primär über Äste der Arteria ophthalmica und der Arteria maxillaris. Die Innervation wird hauptsächlich durch den ersten und zweiten Ast des Nervus trigeminus (V1 und V2) gewährleistet.

Durale Venensinus

Die duralen Venensinus fungieren als venöses Drainagesystem des Gehirns und münden in die Venae jugulares internae. Sie entwickeln ihre endgültige Form erst in den Monaten nach der Geburt.

Ein klinisch besonders relevanter Bereich ist der Sinus cavernosus. Durch ihn verlaufen die Arteria carotis interna sowie die Hirnnerven III, IV, V1, V2 und VI.

Klinische und chirurgische Aspekte

Die Anatomie der Sinus hat direkte Auswirkungen auf chirurgische Eingriffe und Traumata:

  • Der Sinus sphenoidalis bietet einen direkten chirurgischen Zugangsweg zur Hypophyse.

  • Bei Gesichtstraumata fungieren die Nasennebenhöhlen als Knautschzone, um das Gehirn vor schwereren Verletzungen zu schützen.

  • Verletzungen der duralen Venensinus treten bei 1 bis 4 % der Bevölkerung auf und gehen mit einer hohen Mortalität einher.

Zudem wird beschrieben, dass Infektionen über die klappenlosen Venae emissariae aus dem extrakraniellen Raum in das Gehirn gelangen können. Subdurale Hämatome entstehen typischerweise durch Abrisse der zerebralen Venen an ihrer Einmündung in den Sinus sagittalis superior.

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💡Praxis-Tipp

Die Übersicht warnt davor, dass extrakranielle Infektionen über die klappenlosen Venae emissariae in das dural-venöse System des Gehirns aufsteigen können. Es wird zudem betont, dass Pathologien im Bereich des Sinus cavernosus zu Ausfällen der Hirnnerven III, IV, V und VI führen können.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls sind die Sinus ethmoidalis und maxillaris bei der Geburt bereits in rudimentärer Form angelegt. Die Stirn- und Keilbeinhöhlen entwickeln sich erst im weiteren Lebensverlauf.

Die Übersicht beschreibt, dass die Hirnnerven III (N. oculomotorius), IV (N. trochlearis), V1/V2 (Äste des N. trigeminus) und VI (N. abducens) durch den Sinus cavernosus verlaufen. Zudem passiert die Arteria carotis interna diese Struktur.

Der Sinus sphenoidalis wird häufig als operativer Zugangsweg zur Hypophyse genutzt. Die dünnen Knochenstrukturen ermöglichen es Chirurgen, die Fossa hypophysialis minimalinvasiv zu erreichen.

Ein subdurales Hämatom resultiert laut Text meist aus einer Verletzung der zerebralen Venen an ihrer Einmündung in den Sinus sagittalis superior. Dies geschieht, da die zerebralen Venen beweglicher sind als die in der Dura verankerten Sinus.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Head and Neck, Nose Sinuses (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.