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Migräne: Akuttherapie und medikamentöse Prophylaxe

KI-generierte Zusammenfassung, nicht ärztlich geprüft|Quelle: SIGN (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Migräne ist eine häufige primäre Kopfschmerzerkrankung, die weltweit zu den führenden Ursachen für krankheitsbedingte Einschränkungen gehört. Die SIGN-Leitlinie 155 fasst die aktuelle Evidenz zur pharmakologischen Behandlung bei Erwachsenen zusammen.

Die Leitlinie unterscheidet zwischen der episodischen und der chronischen Migräne. Eine chronische Migräne liegt vor, wenn an mindestens 15 Tagen pro Monat Kopfschmerzen auftreten, wovon mindestens acht Tage typische Migränesymptome aufweisen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Erkennung und Behandlung des Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes (MOH). Dieser entsteht häufig als Komplikation einer zu häufigen Einnahme von Akutmedikationen und erfordert ein gezieltes Management.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie ist es ein häufiger Fehler, Betroffene bei der Verordnung von Akutmedikation nicht über das Risiko eines Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes (MOH) aufzuklären. Es wird empfohlen, darauf zu achten, dass Triptane an maximal 9 Tagen und einfache Analgetika an maximal 14 Tagen pro Monat eingenommen werden. Zudem wird betont, dass die individuelle Response auf verschiedene Triptane stark variiert, weshalb bei Therapieversagen ein Wechsel des Präparats angeraten wird.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt in diesen Fällen den Einsatz von nasalen oder subkutanen Triptanen, da orale Präparate gastrisch absorbiert werden. Nasales Zolmitriptan oder subkutanes Sumatriptan gelten hier als besonders effektiv.

Es wird empfohlen, die Indikation zur Prophylaxe anhand der Einschränkung der Lebensqualität und der Alltagsfunktion zu stellen, nicht nur anhand der reinen Anzahl der Attacken. Die Prophylaxe sollte für mindestens drei Monate in der maximal tolerierten Dosis evaluiert werden.

Laut Leitlinie sollte eine perimenstruelle Prophylaxe mit Frovatriptan (2,5 mg zweimal täglich) erwogen werden. Diese wird von zwei Tagen vor bis drei Tagen nach Beginn der Blutung eingenommen.

Die Leitlinie empfiehlt CGRP-monoklonale Antikörper bei chronischer Migräne, wenn ein Medikamentenübergebrauch adressiert wurde und mindestens drei orale Prophylaktika versagt haben. Sie können auch bei schwer behandelbarer episodischer Migräne erwogen werden.

Es wird ein Entzug der übergebrauchten Medikation empfohlen, wobei über eine vorübergehende Verschlechterung der Kopfschmerzen aufgeklärt werden sollte. Prednisolon sollte laut Leitlinie nicht routinemäßig zur Linderung der Entzugssymptome eingesetzt werden.

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Quelle: SIGN 155: Pharmacological Management of Migraine (2023 Update) (SIGN, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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