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Schlaganfallprophylaxe bei VHF: Antikoagulation

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung, nicht ärztlich geprüft|Quelle: SIGN (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Vorhofflimmern (VHF) ist eine häufige Erkrankung, deren Prävalenz mit zunehmendem Alter steigt. Betroffene haben ein fünffach erhöhtes Schlaganfallrisiko sowie eine erhöhte Mortalität.

Die Prävention von Schlaganfällen stellt das Hauptziel der Behandlung dar. Dennoch wird VHF oft unterdiagnostiziert und orale Antikoagulanzien werden unzureichend eingesetzt.

Die schottische SIGN-Leitlinie fasst die Evidenz zur Diagnose und zum Management von VHF in der Primärversorgung zusammen. Ziel ist es, die Erkennungsrate zu verbessern und die Adhärenz zur oralen Antikoagulation zu fördern.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie wird bei einer Indikation für Warfarin aufgrund eines moderaten oder hohen Risikos eine Monotherapie empfohlen. Dies gilt auch bei Vorliegen einer begleitenden stabilen kardiovaskulären Erkrankung. Die Kombination von Warfarin und Aspirin erhöht das Risiko für schwere Blutungen ohne zusätzlichen Nutzen und wird daher nicht empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt ein opportunistisches Screening für alle Personen ab 65 Jahren. Dies erfolgt idealerweise durch eine Überprüfung des Radialispulses und bei Auffälligkeiten durch ein 12-Kanal-EKG.

Es wird die routinemäßige Anwendung des CHADS2- oder CHA2DS2-VASc-Scores empfohlen. Diese Scores erfassen klinisch relevante Risikofaktoren für systemische Thromboembolien.

Bei Personen mit eindeutig niedrigem Risiko ist laut Leitlinie keine Antikoagulation erforderlich. Dies betrifft Männer mit einem CHA2DS2-VASc-Score von 0 und Frauen mit einem Score von 1, sofern der Punkt nur für das weibliche Geschlecht vergeben wird.

Als Alternativen zu Warfarin können die direkten oralen Antikoagulanzien Dabigatran, Rivaroxaban oder Apixaban eingesetzt werden. Bei der Auswahl sollten jedoch die geringere Langzeiterfahrung und fehlende Antidots berücksichtigt werden.

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Quelle: SIGN: Prevention of Stroke in Patients with Atrial Fibrillation (SIGN, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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