BfArM2013

Diclofenac kardiovaskuläre Risiken: Rote-Hand-Brief BfArM

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2013. Der Informationsbrief adressiert die kardiovaskuläre Sicherheit von systemisch angewendeten Diclofenac-haltigen Arzneimitteln.

Diclofenac ist ein häufig verordnetes nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), das zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt wird. Eine europaweite Überprüfung der kardiovaskulären Sicherheit machte eine Aktualisierung der Produktinformationen erforderlich.

Aufgrund der Überprüfungsergebnisse wurden neue Kontraindikationen und Warnhinweise für die systemische Anwendung von Diclofenac beschlossen. Ziel ist es, das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei vorerkrankten Personen zu minimieren.

Empfehlungen

Der Informationsbrief formuliert wichtige Einschränkungen für die Verordnung von systemischem Diclofenac.

Kardiovaskuläre Sicherheit

Laut dem Dokument wurden nach einer europaweiten Überprüfung der kardiovaskulären Sicherheit neue Warnhinweise für Diclofenac-haltige Arzneimittel beschlossen. Es wird darauf hingewiesen, dass die systemische Anwendung bei bestimmten kardiovaskulären Vorerkrankungen aufgrund des Risikoprofils nicht mehr erfolgen darf.

Kontraindikationen

Gemäß dem Rote-Hand-Brief besteht für systemisch angewendetes Diclofenac nun eine absolute Kontraindikation bei folgenden Vorerkrankungen:

  • Bestehende Herzinsuffizienz der Stadien NYHA II bis IV

  • Ischämische Herzerkrankung

  • Periphere Arterienerkrankung

  • Zerebrovaskuläre Erkrankung

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💡Praxis-Tipp

Die Sicherheitswarnung unterstreicht die Wichtigkeit, vor einer Verordnung von systemischem Diclofenac die kardiovaskuläre Anamnese exakt zu prüfen. Bei Vorliegen einer Herzinsuffizienz ab NYHA-Stadium II, einer ischämischen Herzerkrankung oder einer peripheren Arterienerkrankung ist das Medikament strikt kontraindiziert.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Rote-Hand-Brief des BfArM ist systemisches Diclofenac bei Personen mit einer bestehenden Herzinsuffizienz der Stadien NYHA II, III und IV kontraindiziert.

Der Informationsbrief bezieht sich explizit auf systemisch angewendete Diclofenac-haltige Arzneimittel. Topische Zubereitungen wie Salben oder Gele werden in dieser spezifischen Warnung nicht thematisiert.

Gemäß der Sicherheitswarnung ist die systemische Gabe von Diclofenac bei Vorliegen einer peripheren Arterienerkrankung sowie bei zerebrovaskulären Erkrankungen kontraindiziert.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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