BfArM2013

Augenverletzung durch COSOPT-S: BfArM Rote-Hand-Brief

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

COSOPT-S® (Wirkstoff: Dorzolamidhydrochlorid) sind Augentropfen, die in der augenärztlichen Praxis typischerweise zur Senkung des Augeninnendrucks eingesetzt werden. Die Darreichungsform als Einzeldosisbehältnis dient der sterilen und konservierungsmittelfreien Applikation.

Dieser Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2013 thematisiert ein mechanisches Sicherheitsrisiko bei der Anwendung dieser Behältnisse.

Hinweis: Diese Zusammenfassung basiert auf dem Kurztext der Sicherheitswarnung.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende Kerninformationen zur Arzneimittelsicherheit:

Verletzungsrisiko und Produktdesign

Laut Sicherheitswarnung besteht bei der Anwendung der Augentropfen ein mechanisches Risiko:

  • Es wird vor dem Risiko einer Augenverletzung durch die Einzeldosisbehältnisse von COSOPT-S® (20 mg/ml und 5 mg/ml) gewarnt.

  • Die Herstellerfirma informiert über eine vorgenommene Änderung des Produktdesigns, um die Sicherheit zu erhöhen.

  • Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, die aktualisierten Anwenderhinweise zur Applikation zu beachten, da ansonsten weiterhin ein Verletzungsrisiko für das Auge besteht.

Frage zu dieser Leitlinie stellen...

💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung oder Abgabe von COSOPT-S® Einzeldosisbehältnissen wird empfohlen, Anwender aktiv auf die korrekte Handhabung und die geänderten Anwenderhinweise aufmerksam zu machen. Dies dient der Vermeidung von mechanischen Augenverletzungen beim Eintropfen.

Häufig gestellte Fragen

Das BfArM informierte 2013 über das Risiko von mechanischen Augenverletzungen durch die Einzeldosisbehältnisse der Augentropfen.

Die Sicherheitswarnung bezieht sich auf Augentropfen mit dem Wirkstoff Dorzolamidhydrochlorid in den Konzentrationen 20 mg/ml und 5 mg/ml.

Laut Rote-Hand-Brief wurde das Produktdesign der Einzeldosisbehältnisse geändert. Zudem wurden neue Anwenderhinweise zur sicheren Handhabung herausgegeben, die zwingend beachtet werden sollen.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Rote-Hand-Brief zu COSOPT-S® 20 mg/ml und 5 mg/ml Augentropfen im Einzeldosisbehältnis: Risiko der Augenverletzung (BfArM, 2013). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien