Perioperative Infusionstherapie bei Kindern: Dosierung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF-Leitlinie behandelt die perioperative Infusionstherapie bei Kindern. Das primäre Ziel ist die Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Homöostase, einschließlich Normovolämie und eines normalen Säure-Basen-Haushalts.

Kleine Kinder weisen im Verhältnis zum Körpergewicht ein größeres extrazelluläres Flüssigkeitsvolumen und einen höheren Flüssigkeitsumsatz auf als Erwachsene. Unterschätzte Volumenverluste stellen laut Leitlinie die häufigste Ursache für perioperative Kreislaufstillstände in dieser Altersgruppe dar.

Die Zusammensetzung der Extrazellulärflüssigkeit unterscheidet sich jedoch nicht zwischen den Altersgruppen. Daher können bei Kindern und Erwachsenen prinzipiell die gleichen Elektrolytlösungen zum perioperativen Flüssigkeitsersatz verwendet werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fehler im klinischen Alltag sind zu lange präoperative Nüchternzeiten, die bei kleinen Kindern zu Stress, Ketoazidosen und hämodynamischer Instabilität bei der Narkoseeinleitung führen. Die Leitlinie betont, dass klare Flüssigkeiten bis zu einer Stunde vor der Operation erlaubt sind. Zudem wird dringend empfohlen, bei Neugeborenen und Säuglingen Infusionen immer über Spritzen- oder Infusionspumpen mit Druckbegrenzung zu verabreichen, um versehentliche Überinfusionen zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie sollte für die Grundinfusion eine isotone balancierte Vollelektrolytlösung mit einem Glukosezusatz von 1 bis 2,5 Prozent verwendet werden. Hypotone Lösungen sollten aufgrund des Hyponatriämie-Risikos vermieden werden.

Die Leitlinie empfiehlt, die Nüchternzeiten so kurz wie möglich zu halten. Die Aufnahme von klaren Flüssigkeiten ist bis zu einer Stunde vor der Operation zulässig.

Es wird beschrieben, dass Kolloide wie Albumin, Gelatine oder HES 130 bei Hypovolämie eingesetzt werden können, wenn Kristalloide allein nicht ausreichen. Sie sollten jedoch zurückhaltend dosiert werden, um eine Hypervolämie zu vermeiden.

Da das Anheben der Beine bei kleinen Kindern oft nicht ausreicht, schlägt die Leitlinie einen dosierten Druck auf die Leber vor. Dies führt zu einer kurzzeitigen Autotransfusion von intraabdominell nach intrathorakal.

Die Leitlinie nennt eine abfallende zentralvenöse Sauerstoffsättigung, eine sinkende Basenabweichung sowie einen Anstieg der Laktatkonzentration als Warnsignale. Bei diesen negativen Trends sollte frühzeitig gegengesteuert werden.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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