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Myokardrevaskularisation: Indikation für PCI vs. CABG

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Artikel basiert auf dem Kommentar der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zu den Leitlinien der ESC und EACTS zur Myokardrevaskularisation aus dem Jahr 2018. Ziel der Leitlinie ist es, evidenzbasierte Empfehlungen für die Behandlung der koronaren Herzkrankheit zu geben.

Eine Myokardrevaskularisation ist indiziert, um Ischämiesymptome zu lindern und die kardiovaskuläre Mortalität zu senken. Der prognostische Nutzen hängt maßgeblich davon ab, dass eine komplette Revaskularisation erreicht wird.

Sowohl die perkutane Koronarintervention (PCI) als auch die Bypassoperation (CABG) können die Prognose verbessern. Die Wahl des Verfahrens erfordert eine individuelle Abwägung durch das interdisziplinäre Herz-Team.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein besonders wichtiger Hinweis der Leitlinie betrifft das Vorgehen beim akuten Koronarsyndrom mit kardiogenem Schock. Es wird explizit davon abgeraten, in dieser Akutsituation neben der verantwortlichen Läsion routinemäßig weitere Koronarstenosen zu intervenieren. Die komplette Revaskularisation sollte in diesem speziellen Fall nicht in der Akutphase erzwungen werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie bietet die CABG einen Überlebensvorteil bei Personen mit komplexer Mehrgefäßerkrankung. Dies gilt insbesondere, wenn gleichzeitig ein Diabetes mellitus vorliegt oder der SYNTAX-Score hoch ist.

Die Leitlinie empfiehlt den radialen Zugang als Standard für die diagnostische Angiographie und die PCI. Dieser sollte gewählt werden, sofern keine spezifischen prozeduralen Gründe dagegensprechen.

Es wird empfohlen, die Relevanz durch nichtinvasive Ischämietests oder invasive Druckdrahtmessungen zu prüfen. Hierfür sind laut Leitlinie sowohl die fraktionelle Flussreserve (FFR) als auch die instantane "wave-free ratio" (iwFR) etabliert.

Die Leitlinie bevorzugt medikamentenbeschichtete Stents (DES) der neuesten Generation gegenüber unbeschichteten Metallstents (BMS). Dies gilt unabhängig vom klinischen Bild oder dem Blutungsrisiko.

Generell wird eine DAPT für 6 Monate nach elektiver PCI und für 12 Monate nach einem akuten Koronarsyndrom empfohlen. Die Leitlinie betont jedoch, dass die Dauer individuell an das Blutungs- und Ischämierisiko angepasst werden sollte.

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Quelle: Kommentar zu den Leitlinien (2018) der ESC und EACTS zur Myokardrevaskularisation (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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