Metamizol: DILI-Risiko, Symptome und Kontraindikationen

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail 2020-72 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasst einen Rote-Hand-Brief zu Metamizol zusammen. Im Fokus der Publikation steht das Risiko für arzneimittelbedingte Leberschäden (Drug-Induced Liver Injury, DILI).

Ein DILI kann potenziell schwerwiegende Folgen bis hin zum akuten Leberversagen haben. Metamizol ist ein starkes Analgetikum und Antipyretikum, das bei strenger Indikationsstellung für akute Schmerzen und therapieresistentes Fieber eingesetzt wird.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein arzneimittelbedingter Leberschaden durch Metamizol kann auch erst Monate nach Behandlungsbeginn auftreten. Es wird geraten, bei unklaren Leberwerterhöhungen in Kombination mit Symptomen einer Überempfindlichkeit (wie Hautausschlag oder Eosinophilie) stets an Metamizol als möglichen Auslöser zu denken.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief können die Leberschäden wenige Tage bis hin zu mehreren Monaten nach Beginn der Behandlung auftreten.

Neben erhöhten Leberenzymen und möglichem Ikterus treten häufig Symptome einer Überempfindlichkeit auf. Dazu zählen Hautausschlag, Fieber, Eosinophilie sowie Merkmale einer Autoimmunhepatitis.

Es wird empfohlen, die Anwendung von Metamizol sofort zu beenden. Zudem sollte umgehend die Leberfunktion kontrolliert werden.

Nein, wenn ein Leberschaden aufgetreten ist und keine andere Ursache gefunden wurde, darf Metamizol nicht wieder angewendet werden. Eine Reexposition ist streng kontraindiziert.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Metamizol: Risiko für arzneimittelbedingten Leberschaden. (AkdÄ, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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