Somatotropes Hormon (STH): Indikation und Referenzwerte

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Wachstumshormon (HGH, Somatotropes Hormon, STH) wird in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildet. Seine Hauptfunktion ist die Förderung von Wachstum und Reifung des Körpers.

Die Regulation erfolgt über das Zwischenhirn (Hypothalamus), welches das stimulierende Hormon GHRH und das hemmende Somatostatin ausschüttet. HGH entfaltet seine Wirkung, indem es in den Körperzellen, vor allem in der Leber, die Bildung von Somatomedinen anregt.

Das wichtigste Somatomedin ist IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1, Somatomedin C). IGF-1 ist für die endgültigen Stoffwechseleffekte wie die Steigerung der Eiweißsynthese und die Erhöhung des Blutzuckerspiegels verantwortlich. Zudem übt IGF-1 eine negative Rückkopplung auf Hypophyse und Hypothalamus aus, um eine übermäßige HGH-Freisetzung zu bremsen.

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💡Praxis-Tipp

Aufgrund der starken tageszeitlichen Schwankungen der HGH-Ausschüttung, die ihr Maximum während des Schlafes erreicht, ist eine einzelne HGH-Messung oft wenig aussagekräftig. Der Text betont die Notwendigkeit, stets mehrere Messungen durchzuführen und ein HGH-Tagesprofil zu erstellen. Die kombinierte Bestimmung von IGF-1 wird beschrieben, da dieses die HGH-Wirkung widerspiegelt und konstantere Spiegel aufweist.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle vermindert die Verabreichung von Glukose bei gesunden Personen normalerweise die HGH-Ausschüttung im Blut. Bei einer autonomen HGH-Überproduktion, wie der Akromegalie, bleibt diese physiologische Unterdrückung aus, was den Test diagnostisch wertvoll macht.

Der Text beschreibt ein verstärktes Wachstum der abstehenden Körperteile (Akren) wie Nase, Ohren, Hände und Füße sowie Veränderungen der Gesichtszüge. Zusätzlich können Kopfschmerzen, Sehstörungen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus auftreten.

HGH (Wachstumshormon) wird in der Hypophyse gebildet und stimuliert in der Leber die Produktion von IGF-1 (Somatomedin C). IGF-1 ist laut Quelle für die eigentlichen Stoffwechseleffekte im Körper verantwortlich und hemmt in einer negativen Rückkopplung die weitere HGH-Ausschüttung.

Bei dieser Erkrankung kommt es zu einem Ausfall zahlreicher Hypophysenhormone, was unter anderem zu einer Verminderung von HGH führt. Dies kann sekundäre Unterfunktionen der Schilddrüse und Nebennierenrinde sowie weitreichende Stoffwechsel- und Fruchtbarkeitsstörungen nach sich ziehen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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