SLCO1B1-Genotypisierung: Risiko für Statin-Myopathie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen zur Labordiagnostik von Gesundheit.gv.at. Die SLCO1B1-Genotypisierung ist ein Verfahren der Pharmakogenetik, das den Zusammenhang zwischen Erbfaktoren und der Toxizität von Arzneimitteln untersucht.

Im Fokus steht das SLCO1B1-Transportprotein, welches für die Aufnahme von Statinen (Cholesterinsenkern) in die Leberzellen verantwortlich ist. Bestimmte genetische Variationen können diese Aufnahme hemmen.

Eine verminderte Aufnahme führt zu veränderten Statin-Konzentrationen im Körper. Dies kann das Risiko für schwere Nebenwirkungen wie eine Rhabdomyolyse oder ein Nierenversagen deutlich erhöhen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei Vorliegen des reinerbigen SLCO1B1*AA-Genotyps ist das Risiko für toxische Nebenwirkungen wie eine Rhabdomyolyse unter einer Statin-Therapie etwa 16-fach erhöht. Es wird eine besonders kritische Nutzen-Risiko-Abwägung vor der Verordnung von Statinen bei diesen Personen angeraten.

Häufig gestellte Fragen

Die Bestimmung erfolgt, um das Risiko für schwere Nebenwirkungen bei einer geplanten Therapie mit Statinen (Cholesterinsenkern) abzuschätzen. Laut Quelle können genetische Variationen die Aufnahme der Medikamente in die Leber hemmen.

Bei einer Mutation kann es unter der Einnahme von Statinen zu toxischen Nebenwirkungen kommen. Die Quelle nennt hierbei insbesondere die Rhabdomyolyse (Muskelzerfall) und das Nierenversagen.

Etwa 28 Prozent der Bevölkerung sind mischerbige Träger der Mutation (SLCO1B1VA) mit einem 4-fach erhöhten Risiko. Rund zwei Prozent sind reinerbige Träger (SLCO1B1AA), bei denen das Risiko etwa 16-fach erhöht ist.

Für die SLCO1B1-Genotypisierung ist lediglich eine einfache Blutabnahme erforderlich. Aus dem Blut wird die DNA extrahiert und anschließend meist mittels PCR-Verfahren analysiert.

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Quelle: Laborwert: SLCO1B1-Genanalyse (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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