Myoglobin (MYOGL): Referenzwerte und Infarktdiagnostik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Myoglobin ist ein roter Muskelfarbstoff, der in seiner chemischen Struktur dem Hämoglobin ähnelt. Es kommt ausschließlich in den Zellen der Skelett- und Herzmuskulatur vor und dient dort als Sauerstoffreserve für Spitzenbelastungen.

Bei einer Schädigung der Muskulatur tritt das Eiweiß rasch in das Blut über. Der Abbau und die Ausscheidung erfolgen über die Nieren.

Laut der Information von Gesundheit.gv.at können sehr hohe Myoglobinkonzentrationen im Blut zu einer Schädigung der Nieren führen. Bei stark erhöhten Werten ist Myoglobin auch im Harn nachweisbar.

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💡Praxis-Tipp

Ein unauffälliger Myoglobinwert sechs bis zehn Stunden nach Symptombeginn schließt einen Herzinfarkt mit hoher Sicherheit aus. Ein erhöhter Wert ist jedoch nicht beweisend für ein kardiales Ereignis, da auch Läsionen der Skelettmuskulatur zu einem Anstieg führen. Es wird daher stets die Beurteilung der Labordynamik in Kombination mit weiteren Markern beschrieben.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle steigt der Myoglobinwert meist bereits zwei bis vier Stunden nach einem Herzinfarkt im Blut an. Er reagiert damit früher als andere typische Herzinfarkt-Laborwerte.

Ein erhöhter Wert weist auf eine Schädigung von Muskelzellen hin. Dies kann durch einen Herzinfarkt bedingt sein, aber auch durch Verletzungen oder Erkrankungen der Skelettmuskulatur.

Das Eiweiß wird über die Nieren aus dem Blut gefiltert und ausgeschieden. Bei sehr hohen Konzentrationen kann es im Harn nachgewiesen werden und potenziell die Nieren schädigen.

Die Information von Gesundheit.gv.at gibt für Männer und Frauen aller Altersklassen einen Referenzwert von unter 110 µg/L an. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Werte je nach Labor und Testmethode variieren können.

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Quelle: Laborwert: Myoglobin (MYOGL) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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