Laktat (Lactat): Referenzwerte, Indikation und Ursachen
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf den Kurzinformationen von Gesundheit.gv.at. Laktat, auch als Salz der Milchsäure bezeichnet, ist ein Stoffwechselprodukt des menschlichen Körpers.
Es entsteht beim Abbau von Traubenzucker (Glukose) unter anaeroben Bedingungen, also bei einem Mangel an Sauerstoff. Die Produktion von Laktat findet hauptsächlich in der Muskulatur statt.
Daneben wird Laktat auch in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten), im Gehirn und im Nebennierenmark gebildet. Physiologisch spielt es eine wichtige Rolle in der Energieversorgung, da beispielsweise der Herzmuskel bis zu 60 Prozent seines Energiebedarfes mit Laktat abdecken kann.
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass Referenzwerte lediglich als Orientierungshilfe dienen. Die Interpretation eines Laktatwertes muss stets im Zusammenhang mit der Krankengeschichte, der Medikation und weiteren klinischen Befunden erfolgen, da auch bei unauffälligen Werten eine Erkrankung vorliegen kann.
Häufig gestellte Fragen
Laut Gesundheit.gv.at steigen die Laktatwerte bei einem Sauerstoffmangel im Gewebe, wie etwa bei einem Schock oder einer Darmgangrän. Auch ein diabetisches Koma oder starke körperliche Überbelastung können zu Erhöhungen führen.
Laktat entsteht hauptsächlich in der Muskulatur beim Abbau von Traubenzucker unter Sauerstoffmangel. Weitere Bildungsorte sind die roten Blutkörperchen, das Gehirn und das Nebennierenmark.
Der Referenzbereich für Laktat im Blut liegt für Erwachsene und Kinder beiderlei Geschlechts bei 0,5 bis 2,2 mmol/L. Die Quelle betont jedoch, dass diese Werte je nach Labor und Testmethode leicht variieren können.
Die Bestimmung von Laktat in der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) wird bei Verdacht auf Gehirnerkrankungen herangezogen. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Diagnostik einer Gehirnhautentzündung.
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Quelle: Laborwert: Lactat (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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