Gamma-Interferon-Test (IGRA): Indikation und Auswertung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at zum Gamma-Interferon-Test (TBIFN).

Die Tuberkulose (TBC) ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien des Mycobacterium-tuberculosis-Complex (MTC) verursacht wird. Zu den Erregern zählen hochpathogene Stämme wie Mycobacterium tuberculosis und Mycobacterium bovis sowie verschiedene atypische Mykobakterien.

Medizinisch wird zwischen einer aktiven Tuberkulose und einer latenten Tuberkulose-Infektion (LTBI) unterschieden. Eine LTBI kann über Monate oder Jahre beschwerdefrei verlaufen und ist in dieser Phase für das Umfeld nicht ansteckend.

Der Hauptzweck der Diagnostik einer latenten Infektion ist die Prüfung einer präventiven Behandlung. Durch eine gezielte Therapie soll ein späterer Ausbruch der aktiven Tuberkulose-Erkrankung verhindert werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein positives Ergebnis im Gamma-Interferon-Test beweist keine aktive Tuberkulose, sondern zeigt lediglich einen Kontakt mit dem Erreger an. Es wird betont, dass bei einem positiven Befund zwingend weitere diagnostische Schritte zur Klärung der Krankheitsaktivität eingeleitet werden müssen. Zudem ist bei immunsupprimierten Personen auf eine mögliche fehlende Auswertbarkeit durch eine negative Positivkontrolle zu achten.

Häufig gestellte Fragen

Der Test misst die Freisetzung von Gamma-Interferon durch T-Helfer-Lymphozyten. Dies geschieht, nachdem das Blut im Labor mit spezifischen Eiweißstoffen von Tuberkulosebakterien in Kontakt gebracht wurde.

Laut Quelle ist der Test nicht auswertbar, wenn die Positivkontrolle negativ ausfällt. Dies kann beispielsweise durch eine bestehende Immunsuppression oder durch Fehler in der Präanalytik verursacht werden.

Nein, der Test dient primär der Feststellung einer latenten Infektion und trifft keine Aussage über die Krankheitsaktivität. Bei Verdacht auf eine aktive Tuberkulose wird weiterhin eine Bildgebung mittels Lungenröntgen sowie ein direkter Erregernachweis empfohlen.

Der Text gibt an, dass bei einer latenten Infektion eine präventive Behandlung mit Antituberkulotika in Betracht gezogen wird. Ziel ist es, den späteren Ausbruch einer aktiven Tuberkulose-Erkrankung zu verhindern.

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Quelle: Laborwert: Gamma-Interferon-Test (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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