Auraminfärbung: Indikation und Tuberkulose-Diagnostik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Gesundheitsportal Österreich beschreibt die Auraminfärbung in Kombination mit der Ziehl-Neelsen-Färbung (ZN-Färbung) als schnelles diagnostisches Screeningverfahren. Es dient dem Aufspüren von Mykobakterien bei Verdacht auf eine Tuberkuloseerkrankung (TBC).

Die Tuberkulose wird durch Bakterien des Mycobacterium-tuberculosis-Komplexes (MTC) verursacht. Neben diesen hochpathogenen Erregern existieren auch atypische Mykobakterien sowie Umweltkeime, die ebenfalls durch das Verfahren erfasst werden.

Als Untersuchungsmaterialien kommen unter anderem Sputum, Bronchialsekret, Ergussmaterialien aus Körperhöhlen sowie Harn zum Einsatz.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein negatives Ergebnis in der Auramin/ZN-Färbung schließt eine Tuberkulose nicht sicher aus. Laut Quelle wird eine Keimzahl von mindestens 10^4 Erregern benötigt, um ein positives Resultat zu erzielen. Daher wird eine Interpretation stets in Zusammenschau mit der Klinik und weiteren Befunden wie der MTB-PCR beschrieben.

Häufig gestellte Fragen

Das Untersuchungsergebnis der Auramin/ZN-Färbung steht in der Regel bereits innerhalb weniger Stunden zur Verfügung. Dies ermöglicht eine schnelle erste Einschätzung bei Tuberkuloseverdacht.

Nein, laut Quelle weist das Verfahren lediglich Mykobakterien im Allgemeinen nach. Dazu zählen auch nicht krankheitserregende atypische Mykobakterien, weshalb zur Diagnosesicherung eine PCR oder Kultur erforderlich ist.

Der Text nennt Sputum, Bronchialsekret, Ergussmaterialien aus Körperhöhlen sowie Harn als gängige Untersuchungsmaterialien.

Die Auraminfärbung dient dem schnellen Auffinden leuchtender Strukturen unter dem Fluoreszenzmikroskop. Die anschließende Ziehl-Neelsen-Färbung bestätigt laut Quelle, dass es sich bei diesen Strukturen tatsächlich um säurefeste Stäbchenbakterien handelt.

Zur Diagnose einer latenten Infektion beschreibt der Text den Tuberkulinhauttest sowie den Nachweis von Tuberkulin-induziertem Interferon-Gamma im Blut (IGRA-Test). Die mikroskopische Färbung kommt hierbei nicht zum Einsatz.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Laborwert: Auraminfärbung/Ausstrich (ZAURA) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.