LDL-Cholesterin: Referenzwerte und Friedewald-Formel

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at zum Laborwert LDL-Cholesterin.

Cholesterin ist eine lebenswichtige fettartige Substanz, die zu einem Drittel über die Nahrung aufgenommen und zu zwei Dritteln vom Körper selbst (vor allem in Leber und Darmwand) gebildet wird.

Für den Transport im Blut werden spezielle Lipoproteine benötigt. Das Low-Density-Lipoprotein (LDL) transportiert das Cholesterin zu den Geweben, in denen es aktuell benötigt wird.

Im Gegensatz dazu bringt das High-Density-Lipoprotein (HDL) überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber, wo es über die Gallensäuren ausgeschieden wird. Während HDL als Gefäßschutz gilt, stellt ein erhöhter LDL-Spiegel einen Risikofaktor für Arterienverkalkung (Atherosklerose) dar.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Interpretation des LDL-Cholesterins wird darauf hingewiesen, dass die allgemeinen Referenzwerte von < 116 mg/dL primär für Personen mit einem geringen kardiovaskulären Risiko gelten. Zudem wird die Blutabnahme im nüchternen Zustand vorausgesetzt, um verlässliche Ergebnisse, insbesondere für die Berechnung mittels Friedewald-Formel, zu gewährleisten.

Häufig gestellte Fragen

Die Quelle empfiehlt eine differenzierte Bestimmung von LDL- und HDL-Cholesterin, wenn das Gesamtcholesterin einen Wert von 190 mg/dL überschreitet.

Oft wird der Wert nicht direkt gemessen, sondern mit der Friedewald-Formel ermittelt. Dabei wird vom Gesamtcholesterin ein Fünftel der Triglyceride sowie das HDL-Cholesterin abgezogen.

Ein erhöhter LDL-Spiegel besitzt stark atherogene Effekte. Er stellt somit einen maßgeblichen Risikofaktor für die Entstehung einer Arterienverkalkung (Atherosklerose) dar.

Ein atherogener Lebensstil mit Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen treibt den Wert in die Höhe. Auch Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus oder erhöhte Triglyceride können das LDL-Cholesterin ansteigen lassen.

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Quelle: Laborwert: Cholesterin &bdquo;schlechtes&ldquo; (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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