Laborwert GOT (AST/ASAT): Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Gesundheitsportal Österreich beschreibt die Aspartat-Aminotransferase (AST, ASAT), auch Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) genannt, als wichtiges Enzym. Es kommt vorwiegend in der Leber, aber auch in der Herz- und Skelettmuskulatur vor.

Erhöhte Blutwerte dieses Enzyms weisen laut Quelle auf Erkrankungen in den entsprechenden Organen hin. Diese Zusammenfassung basiert auf einer Kurzinformation des Gesundheitsportals.

Empfehlungen

Die Quelle formuliert folgende Kernaspekte zur Diagnostik und Interpretation:

Diagnostik und Interpretation

Es wird beschrieben, dass die Aktivität der GOT (AST/ASAT) stets gemeinsam mit der GPT (ALAT) gemessen wird. Beide Enzyme gehören zu den Transaminasen und dienen als klassische Leberwerte.

Bei der Interpretation der Werte wird folgende Unterscheidung vorgenommen:

  • GPT (ALAT): Reagiert bereits bei leichten Leberschädigungen mit einem Anstieg.

  • GOT (AST/ASAT): Steigt erst bei schwereren Leberschädigungen signifikant an.

  • Erniedrigte Werte: Haben laut Text keine medizinische Bedeutung.

Ursachen für erhöhte Werte

Leicht erhöhte Transaminasen sind unspezifisch und können bei vielen Erkrankungen auftreten. Stärker erhöhte Werte sprechen für einen Leberschaden.

Als mögliche Ursachen für Leberschäden nennt der Text:

  • Leberentzündungen (Hepatitis)

  • Vergiftungen

  • Gestörte Blutversorgung der Leber

  • Lebertumore

Wenn die Erhöhung vorwiegend oder ausschließlich die GOT betrifft, wird auf eine mögliche Schädigung von Muskelzellen hingewiesen. Als Beispiel nennt die Quelle den Myokardinfarkt.

Referenzwerte

Die angegebenen Referenzwerte dienen als Orientierungshilfe. Die Quelle betont, dass diese je nach Labor und Testmethode abweichen können.

PatientengruppeReferenzbereichEinheit
Männer (bis 18 Jahre)10–35U/L
Männer (über 18 Jahre)10–35U/L
Frauen (bis 18 Jahre)10–31U/L
Frauen (über 18 Jahre)10–31U/L
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💡Praxis-Tipp

Ein extrem hoher GOT-Wert bedeutet nicht zwingend einen irreversiblen Organschaden. Bei einer akuten Hepatitis können die Werte massiv ansteigen, da fast alle Leberzellen betroffen sind, diese sich aber wieder erholen können. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bei leichten Leberschäden durch Hepatitis die GPT typischerweise stärker erhöht ist als die GOT.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle gehören beide Enzyme zu den Transaminasen und ergänzen sich in der Diagnostik. Während die GPT schon bei leichten Leberschäden ansteigt, zeigt eine erhöhte GOT meist schwerere Schädigungen an.

Eine isolierte oder vorwiegende Erhöhung der GOT deutet laut Text auf eine Schädigung von Muskelzellen hin. Dies kann beispielsweise bei einem Myokardinfarkt auftreten.

Die Quelle gibt an, dass erniedrigte GOT-Werte bedeutungslos sind. Es besteht in diesem Fall kein diagnostischer Handlungsbedarf.

Ja, extrem hohe Werte bedeuten nicht zwangsläufig einen dauerhaften Schaden. Bei einer Hepatitis sind die Zellen oft nur vorübergehend geschädigt und können sich wieder erholen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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