Adiuretin (ADH): Referenzwerte und SIADH-Diagnostik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Antidiuretische Hormon (ADH, Vasopressin oder Adiuretin) wird im Hypothalamus gebildet und über den Hypophysenhinterlappen in das Blut abgegeben. Es ist ein zentrales Hormon zur Regulation des Wasser- und Elektrolythaushaltes.

Die Hauptwirkung von ADH besteht in der Verminderung der Wasserausscheidung über die Nieren, was zu einem stark konzentrierten Harn führt. Dieser antidiuretische Effekt arbeitet im Zusammenspiel mit dem Durst-System, dem Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) und natriuretischen Peptiden.

Eine Bestimmung des ADH-Wertes im Blut wird laut der Leitlinie von Gesundheit.gv.at herangezogen, um Störungen der Flüssigkeitsbilanz und unklare Elektrolytverschiebungen abzuklären.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt ausdrücklich davor, die Elektrolytstörung bei einem SIADH unkritisch durch Natrium-Infusionen auszugleichen. Eine zu schnelle Steigerung des Natriumspiegels im Blut birgt die Gefahr von schweren Hirnschädigungen. Es wird stattdessen empfohlen, primär die zugrunde liegende Störung zu behandeln.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie ist die Bestimmung bei Hinweisen auf eine Störung der Flüssigkeitsbilanz oder bei unklaren Elektrolytverschiebungen indiziert. Besonders bei einer Hyponatriämie hilft der Wert, die Ursache einzugrenzen.

Der Text nennt Antidepressiva und Schmerzmittel als mögliche medikamentöse Auslöser für eine gesteigerte ADH-Freisetzung. Es wird darauf hingewiesen, dass auch viele weitere Medikamente ursächlich sein können.

Neben der Bestimmung von ADH und den Elektrolyten in Blut und Harn wird ein Durstversuch empfohlen. Bei gesunden Personen führt dieser zu einer Harnkonzentration, was beim Diabetes insipidus ausbleibt.

Die Leitlinie führt gutartige Tumore wie Hypophysenadenome sowie bösartige Tumore an. Insbesondere das kleinzellige Bronchuskarzinom wird als Ursache für die ektopische Bildung eines ADH-artigen Hormons hervorgehoben.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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