IQWiG2006Chirurgie

Bauchaortenaneurysma: Mindestmengen und OP-Mortalität

Diese Leitlinie stammt aus 2006 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2006)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Bauchaortenaneurysma (BAA) ist eine krankhafte Erweiterung der Aorta abdominalis. Bei symptomatischen Patienten oder einem erhöhten Rupturrisiko besteht die Indikation zur chirurgischen Behandlung.

Der IQWiG-Bericht Q05-01A untersucht, ob bei elektiven Eingriffen zur Behandlung des BAA ein Zusammenhang zwischen der Menge der erbrachten Leistungen und der Ergebnisqualität besteht. Dabei wird sowohl die Fallzahl pro Operateur als auch pro Krankenhaus betrachtet.

Die Auswertung basiert auf einer systematischen Literaturrecherche von Beobachtungsstudien. Ziel war es unter anderem zu klären, ob sich aus der Studienlage ein konkreter Schwellenwert für eine Mindestmenge in Deutschland ableiten lässt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass eine höhere Fallzahl bei offen-chirurgischen BAA-Eingriffen zwar mit einer geringeren Mortalität assoziiert ist, sich daraus aber kein starrer Schwellenwert für die Praxis ableiten lässt. Zudem wird betont, dass diese Erkenntnisse nicht unkritisch auf endovaskuläre Verfahren übertragen werden können, da diese in den zugrundeliegenden Studien kaum abgebildet sind.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht besteht ein deutlicher inverser Zusammenhang zwischen der Fallzahl und der Mortalität. Krankenhäuser und Operateure mit höheren Prozedurenmengen weisen eine geringere 30-Tage-Mortalität auf.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass sich aus der vorliegenden Studienlage kein eindeutiger Schwellenwert für eine Mindestmenge ableiten lässt. Die Daten erlauben keine Festlegung einer konkreten Operationszahl.

Die ausgewerteten Studien beziehen sich fast ausschließlich auf offen-chirurgische Eingriffe. Laut Bericht ist eine Aussage über den Zusammenhang von Fallzahl und Ergebnisqualität bei endovaskulären Verfahren auf dieser Basis nicht möglich.

Es gibt laut Bericht keine ausreichenden Belege für einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Prozedurenmenge und der allgemeinen Morbidität. Die positiven Effekte hoher Fallzahlen sind primär für die Mortalität belegt.

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Quelle: IQWiG Q05-01A: Menge der erbrachten Leistung und Ergebnisqualität für die Indikation 'Elektiver Eingriff Bauchaortenaneurysma' (IQWiG, 2006). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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