Kommunikation von Unsicherheit: IQWiG GA16-02
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf den Projektinformationen des IQWiG-Arbeitspapiers GA16-02. Das Projekt befasst sich mit der Herausforderung, medizinische Unsicherheiten in schriftlichen Gesundheitsinformationen für Laien verständlich darzustellen.
In der evidenzbasierten Medizin basieren nicht alle Empfehlungen auf hochwertigen Daten. Oftmals besteht eine Unsicherheit aufgrund methodischer Einschränkungen oder fehlender Studien, was für eine informierte Entscheidungsfindung (Shared Decision Making) transparent kommuniziert werden muss.
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in diesem Rahmen untersucht, wie solche Unsicherheiten, die aus einer limitierten Evidenzqualität resultieren, der Öffentlichkeit am besten vermittelt werden können.
Empfehlungen
Da der vorliegende Quelltext lediglich die Strukturdaten des Projekts abbildet, enthält er keine spezifischen klinischen Empfehlungen. Das IQWiG-Arbeitspapier beschreibt primär die Methodik und Durchführung einer Untersuchung zur Patientenkommunikation.
Studiendesign und Methodik
Laut den Projektinformationen wurde die Fragestellung anhand einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) untersucht. Die Untersuchung umfasste folgende Aspekte:
-
Erstellung eines Studienprotokolls für eine webbasierte randomisierte kontrollierte Studie.
-
Durchführung einer webbasierten Parallelgruppen-Studie (RCT).
-
Fokus auf die schriftliche Kommunikation von Unsicherheiten, die durch Einschränkungen in der Evidenzqualität bedingt sind.
-
Zielgruppe der Untersuchung war die allgemeine Öffentlichkeit (Verbraucher bzw. Patienten).
Zielsetzung der Kommunikation
Allgemein zielen solche Projekte darauf ab, die Gesundheitskompetenz zu stärken. Es wird untersucht, wie Laien mit dem Konzept der eingeschränkten Evidenzqualität umgehen und wie entsprechende Informationen aufbereitet sein müssen, um weder unbegründete Ängste auszulösen noch falsche Sicherheiten zu suggerieren.
💡Praxis-Tipp
Es wird in der evidenzbasierten Medizin allgemein empfohlen, Unsicherheiten bezüglich der Datenlage in Aufklärungsgesprächen transparent zu benennen. Die offene Kommunikation über limitierte Evidenzqualität fördert das Vertrauen und ist eine wesentliche Voraussetzung für eine partizipative Entscheidungsfindung (Shared Decision Making).
Häufig gestellte Fragen
Das Projekt untersucht, wie Unsicherheiten in der medizinischen Evidenz in schriftlichen Gesundheitsinformationen für die Öffentlichkeit verständlich kommuniziert werden können.
Laut den Projektinformationen wurde eine webbasierte, randomisierte kontrollierte Studie in einem Parallelgruppen-Design durchgeführt.
Nicht alle medizinischen Maßnahmen sind durch hochwertige Studien belegt. Eine transparente Darstellung dieser Unsicherheit ist notwendig, damit Patienten informierte Entscheidungen treffen können.
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Quelle: IQWiG GA16-02: Kommunikation von Unsicherheit in Gesundheitsinformationen (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.