IQWiG2019Rheumatologie

Elektromagnetische Felder bei Knochenheilung: IQWiG

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist ein Addendum zum Auftrag E17-08. Er untersucht das Potenzial pulsierender elektromagnetischer Felder (PEMF) bei Knochenheilungsstörungen.

Ziel der Untersuchung war es festzustellen, ob neue relevante Studien oder Dokumente existieren, die in der vorherigen Potenzialbewertung noch nicht berücksichtigt wurden.

Es wurde geprüft, ob die Methode unter Berücksichtigung eventueller neuer Daten weiterhin das Potenzial für eine Behandlungsalternative bietet. Zudem wurde nach laufenden Studien gesucht, die in naher Zukunft Erkenntnisse zum Nutzen liefern könnten.

Empfehlungen

Der IQWiG-Bericht formuliert keine direkten klinischen Empfehlungen, sondern bewertet die Evidenzlage. Die Methodik und Ergebnisse gliedern sich wie folgt:

Einschlusskriterien für Studien

Für die systematische Literaturrecherche wurden strikte Kriterien definiert. Es wurden ausschließlich randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) eingeschlossen, die folgende Parameter untersuchten:

KriteriumSpezifikation
PopulationPatientinnen und Patienten mit Knochenheilungsstörung der langen Röhrenknochen
PrüfinterventionNicht invasive Applikation von PEMF im Bereich der Störung (täglich über Stunden/Wochen)
VergleichsinterventionKonservative Therapie oder Scheinbehandlung
EndpunkteFrakturheilung, Schmerz bei Belastung, Vermeidung einer Spongiosaplastik

Ergebnisse der Informationsbeschaffung

Die systematische Suche in Literaturdatenbanken und Studienregistern bis März 2018 ergab kaum neue Erkenntnisse.

  • Es wurde lediglich ein zusätzliches Dokument zu einer bereits bekannten Studie identifiziert.

  • Dieser Studienregistereintrag enthielt keine neuen relevanten Informationen für die Potenzialbewertung.

  • Es wurden keine zusätzlichen abgeschlossenen oder laufenden Studien gefunden, die den Nachweis eines Nutzens liefern könnten.

Fazit der Potenzialbewertung

Das IQWiG kommt zu dem Schluss, dass die Methode der pulsierenden elektromagnetischen Felder bei Knochenheilungsstörungen weiterhin Potenzial besitzt. Die bisherige Einschätzung aus dem Hauptbericht bleibt somit unverändert bestehen.

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💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht zeigt, dass pulsierende elektromagnetische Felder bei verzögerter Knochenbruchheilung zwar als Methode mit Potenzial eingestuft werden, ein abschließender Nutzennachweis durch neue Studien jedoch weiterhin aussteht. In der Praxis wird darauf hingewiesen, dass die Anwendung primär als Zusatzbehandlung zu einer konservativen Therapie erfolgt.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht besitzt die Methode der pulsierenden elektromagnetischen Felder (PEMF) weiterhin das Potenzial für einen patientenrelevanten Nutzen. Ein abschließender Nachweis durch neue Studien steht jedoch noch aus.

Die systematische Literaturrecherche des IQWiG bis März 2018 ergab keine neuen abgeschlossenen oder laufenden randomisierten Studien. Es wurde lediglich ein Registereintrag zu einer bereits bekannten Studie gefunden.

Die bewerteten Studien untersuchten die nicht invasive Applikation von PEMF bei verzögerter Knochenbruchheilung der langen Röhrenknochen. Sie wird dabei als Zusatzbehandlung zu einer konservativen Therapie eingesetzt.

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Quelle: IQWiG E18-01: Pulsierende elektromagnetische Felder bei Knochenheilungsstörungen - Addendum zum Auftrag E17-08 (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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