IQWiG2016Onkologie

Malignes Melanom: Therapie mit Nivolumab und Ipilimumab

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das IQWiG-Addendum A16-68 ergänzt die Nutzenbewertung A16-35 zu Nivolumab bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom. Im Fokus stehen nicht vorbehandelte Patienten mit einem BRAF-V600-Wildtyp-Tumor.

Bewertet wird die Kombinationstherapie aus Nivolumab und Ipilimumab im direkten Vergleich zur Monotherapie mit Ipilimumab. Grundlage sind nachgereichte Daten aus den Studien CA209-067 und CA209-069, insbesondere zu unerwünschten Ereignissen nach 24 Monaten.

Die Bewertung differenziert die Ergebnisse nach Geschlecht sowie nach dem Metastasierungsstadium zu Studienbeginn.

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💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist nachdrücklich darauf hin, dass die Kombinationstherapie aus Nivolumab und Ipilimumab im Vergleich zur Monotherapie mit einer signifikant höheren Rate an schweren und schwerwiegenden Nebenwirkungen einhergeht. Es wird hervorgehoben, dass im klinischen Alltag insbesondere auf endokrine Störungen, Lebererkrankungen sowie schwere Hautreaktionen geachtet werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht gibt es einen geschlechtsspezifischen Unterschied. Für Männer wird ein beträchtlicher Zusatznutzen abgeleitet, während für Frauen ein nicht quantifizierbarer Zusatznutzen festgestellt wird.

Der Bericht zeigt einen höheren Schaden durch die Kombinationstherapie, insbesondere bei endokrinen Erkrankungen, Leber- und Gallenerkrankungen sowie schweren Hautreaktionen und Fatigue. Auch die Rate an Therapieabbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse ist signifikant erhöht.

Ja, die Auswertung zeigt, dass Patienten in den Stadien M0, M1a und M1b eher Anhaltspunkte für einen geringeren Nutzen bei der Lebensqualität aufweisen. Bei Patienten im Stadium M1c gibt es hingegen Anhaltspunkte für einen Zusatznutzen bezüglich der körperlichen Funktion.

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Quelle: IQWiG A16-68: Nivolumab (Melanom) - Addendum zum Auftrag A16-35 (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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