IQWiG2011Kardiologie

Sartane vs. ACE-Hemmer: Therapie bei Hypertonie und HI

Diese Leitlinie stammt aus 2011 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2011)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A10-04 (2011) umfasst eine systematische Literaturrecherche zu Angiotensin-II-Antagonisten (Sartanen) und ACE-Hemmern. Ziel war es, randomisierte, kontrollierte Langzeitstudien zu identifizieren, die beide Wirkstoffgruppen miteinander oder mit Placebo vergleichen.

Die Recherche ergänzt eine vorherige Nutzenbewertung und fokussiert sich auf die für Angiotensin-II-Antagonisten zugelassenen Indikationen. Dazu zählen die arterielle Hypertonie, die Prävention kardiovaskulärer Ereignisse sowie die Herzinsuffizienz.

Es wurden ausschließlich Studien mit einer Mindestbeobachtungszeit von einem Jahr eingeschlossen. Zudem war eine Mindestpatientenzahl von 500 Patienten je Untersuchungsgruppe oder 1000 Patientenjahren erforderlich.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass trotz der häufigen Verordnung bei arterieller Hypertonie keine direkt vergleichenden Langzeitstudien zwischen Sartanen und ACE-Hemmern für diese spezifische Indikation vorliegen. Es wird zudem betont, dass für viele Einzelwirkstoffe beider Klassen Langzeitdaten zu patientenrelevanten Endpunkten bei Hypertonie fehlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht liegen für die meisten Anwendungsgebiete direkt vergleichende Langzeitstudien zwischen Angiotensin-II-Antagonisten und ACE-Hemmern vor. Eine Ausnahme bildet die arterielle Hypertonie, für die keine direkten Vergleichsstudien identifiziert werden konnten.

Die Literaturrecherche umfasste die zugelassenen Anwendungsgebiete der Angiotensin-II-Antagonisten. Dazu gehören die arterielle Hypertonie, die Prävention kardiovaskulärer Ereignisse, die Herzinsuffizienz nach Myokardinfarkt sowie die chronische Herzinsuffizienz.

Der Bericht erklärt das Fehlen solcher Studien damit, dass Langzeitstudien mit patientenrelevanten Endpunkten für die arzneimittelrechtliche Zulassung bei arterieller Hypertonie nicht zwingend erforderlich sind. Daher existieren für viele Einzelwirkstoffe beider Klassen keine entsprechenden Daten.

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Quelle: IQWiG A10-04: Literaturrecherche zu Angiotensin-II-Antagonisten und ACE-Hemmern (IQWiG, 2011). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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