IQWiG2012Neurologie

Alzheimer-Demenz: Galantamin und Rivastigmin Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2012 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2012)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2012 bewertet den Nutzen von Cholinesterasehemmern bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz. Im Fokus stehen dabei Galantamin sowie das Rivastigmin-Pflaster.

Die Bewertung basiert auf einer systematischen Literaturrecherche und Meta-Analysen randomisierter kontrollierter Studien. Es wurden patientenrelevante Endpunkte wie kognitive Leistungsfähigkeit, Aktivitäten des täglichen Lebens und unerwünschte Ereignisse untersucht.

Ziel der Untersuchung war es, den Nutzen und Zusatznutzen dieser spezifischen Wirkstoffe und Darreichungsformen im Vergleich zu Placebo oder oralen Therapien zu ermitteln.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht bietet das Rivastigmin-Pflaster gegenüber der oralen Gabe keinen belegten Zusatznutzen in der Wirksamkeit, verändert aber das Nebenwirkungsprofil. Es wird beschrieben, dass unter dem Pflaster zwar weniger gastrointestinale Beschwerden auftreten, dafür aber vermehrt lokale Hautirritationen zu erwarten sind.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht gibt es keinen Beleg für einen Zusatznutzen des Pflasters hinsichtlich der Wirksamkeit. Es zeigt sich lediglich eine Verschiebung der Nebenwirkungen von gastrointestinalen Beschwerden hin zu lokalen Hautirritationen.

Der Bericht belegt einen Nutzen von Galantamin in mittlerer bis hoher Dosierung für die kognitive Leistungsfähigkeit über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten. Für Alltagsaktivitäten konnte kein sicherer Nutzen nachgewiesen werden.

Es wird ein Beleg für einen Schaden durch vermehrt auftretende gastrointestinale Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen beschrieben. Dies führt laut den ausgewerteten Studien auch häufiger zu Therapieabbrüchen.

Für das kleinere 5-cm²-Pflaster konnte in der Auswertung kein Beleg für einen Nutzen hinsichtlich der Kognition oder anderer Endpunkte gefunden werden. Ein Hinweis auf Wirksamkeit ergab sich nur für das 10-cm²-Pflaster bei jüngeren Patienten.

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Quelle: IQWiG A09-05: Cholinesterasehemmer bei Alzheimer Demenz - Ergänzungsauftrag: Rivastigmin Pflaster und Galantamin (IQWiG, 2012). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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