BfArM2017

Marktrücknahme Trobalt (Retigabin): BfArM Informationsbrief

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf einem kurzen Informationsbrief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2017. Das Dokument informiert über die weltweite Marktrücknahme des Antiepileptikums Trobalt® (Wirkstoff Retigabin) durch die Firma GlaxoSmithKline.

Retigabin wurde in der Neurologie zur Zusatzbehandlung von fokalen Anfällen eingesetzt. Obwohl das Medikament in Deutschland bereits seit 2012 nicht mehr regulär vertrieben wurde, ist die Information für Behandler relevant, deren Patienten das Präparat über internationale Apotheken bezogen haben.

Empfehlungen

Der Informationsbrief des BfArM und des Herstellers formuliert folgende Kerninformationen zur Verfügbarkeit von Retigabin:

Weltweite Marktrücknahme

  • Laut dem Informationsbrief ist das Arzneimittel Trobalt® (Retigabin) ab Ende Juni 2017 weltweit nicht mehr erhältlich.

  • Diese Marktrücknahme betrifft ausnahmslos alle verfügbaren Wirkstärken des Präparats.

Situation in Deutschland

  • Das BfArM weist darauf hin, dass die offizielle Marktrücknahme in Deutschland bereits am 1. Juli 2012 erfolgte.

  • Es wird jedoch betont, dass einige Patienten in Deutschland weiterhin mit Importware aus dem europäischen Ausland behandelt werden.

  • Da die Versorgung über Importe ab Ende Juni 2017 ebenfalls entfällt, wird für diese Patientengruppe eine rechtzeitige Therapieumstellung erforderlich.

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💡Praxis-Tipp

Da die weltweite Verfügbarkeit von Retigabin (Trobalt®) Ende Juni 2017 endgültig eingestellt wurde, wird bei Patienten, die das Medikament noch über Einzelimporte beziehen, eine rechtzeitige Umstellung der antiepileptischen Therapie auf alternative Präparate erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Informationsbrief des BfArM ist das Medikament ab Ende Juni 2017 weltweit in allen Wirkstärken nicht mehr erhältlich.

Nein, auch der Bezug über Importware aus dem europäischen Ausland ist seit Ende Juni 2017 nicht mehr möglich. Die reguläre Marktrücknahme in Deutschland erfolgte bereits am 1. Juli 2012.

Das BfArM informierte darüber, weil nach Kenntnis des Herstellers weiterhin einige Patienten in Deutschland mit Importware aus dem europäischen Ausland behandelt wurden. Für diese Patienten musste eine alternative Therapie gefunden werden.

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Quelle: Informationsbrief zu Trobalt® (Retigabin): Weltweite Marktrücknahme (BfArM, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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