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Infectious Diseases Society of America (IDSA)2009InfektiologieHematologyTransplant Medicine

IDSA-Leitlinie: Opportunistische Infektionen nach HSCT

KI-generierte Zusammenfassung · Basiert auf Infectious Diseases Society of America (IDSA) Leitlinie · Erstellt: April 2026 · Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

📋Auf einen Blick

  • Die Leitlinie umfasst evidenzbasierte Empfehlungen zur Prävention opportunistischer Infektionen nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSCT).
  • Sie deckt Bereiche wie Krankenhaushygiene, sicheres Leben nach der Transplantation, Impfungen und Stammzellsicherheit ab.
  • Die Zielgruppe schließt neben medizinischem Personal ausdrücklich auch Patienten und deren Haushaltskontakte ein.
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Hintergrund

Die Leitlinie der Infectious Diseases Society of America (IDSA), der CDC und der ASBMT befasst sich mit der Prävention opportunistischer Infektionen (OI) bei Empfängern von hämatopoetischen Stammzelltransplantationen (HSCT).

Unter einer HSCT wird jede Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen aus Blut oder Knochenmark verstanden. Dies schließt unabhängig von der Zellquelle (Knochenmark, peripheres Blut, Plazenta- oder Nabelschnurblut) sowohl allogene als auch autologe Transplantationen ein.

Patienten nach einer HSCT haben ein erhöhtes Risiko für häufigere und schwerere Infektionen durch Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen und Helminthen.

Zielsetzung und Zielgruppe

Das primäre Ziel ist es, aktuelle Daten zusammenzufassen und evidenzbasierte Empfehlungen zur Prävention von OIs bereitzustellen. Die konsequente Einhaltung soll die Anzahl und Schwere der Infektionen reduzieren.

Die Leitlinie richtet sich an eine breite Zielgruppe:

  • HSCT-Empfänger sowie deren Haushalts- und enge Kontaktpersonen
  • Transplantations- und Infektiologie-Ärzte
  • Personal von HSCT-Zentren
  • Fachkräfte im öffentlichen Gesundheitswesen

Inhalte und Struktur der Leitlinie

Die Leitlinie bewertet Präventionsstrategien basierend auf der Stärke der Empfehlung und der Qualität der zugrundeliegenden Evidenz. Sie umfasst krankheitsspezifische Abschnitte für pädiatrische und erwachsene Patienten sowie für autologe und allogene Transplantationen.

ThemenbereichBeschreibung
KrankenhaushygieneMaßnahmen zur Infektionskontrolle im klinischen Umfeld
Sicheres LebenStrategien für den Alltag nach der Transplantation
ImpfungenEmpfehlungen zur Immunisierung der Patienten
StammzellsicherheitEndossiert von der International Society of Hematotherapy and Graft Engineering
Krankheitsspezifische PräventionVermeidung von Exposition und Erkrankung durch spezifische Erreger

💡Praxis-Tipp

Beziehen Sie bei der Prävention opportunistischer Infektionen nach HSCT zwingend auch die Haushalts- und engen Kontaktpersonen der Patienten in die Aufklärung mit ein.

Häufig gestellte Fragen

Jede Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen aus Blut oder Knochenmark, einschließlich allogener und autologer Spenden sowie Nabelschnurblut.
Die Leitlinie adressiert Infektionen durch Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen und Helminthen.
An Ärzte, Pflegepersonal, Patienten, deren enge Kontaktpersonen sowie Fachkräfte des öffentlichen Gesundheitswesens.

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