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Hydrochlorothiazid (HCT): Indikation und Dosierung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem pharmakologischen Kurzprofil der DrugBank-Datenbank. Hydrochlorothiazid (HCT) ist ein bewährtes Medikament aus der Klasse der Thiaziddiuretika, das vorwiegend im kardiovaskulären Bereich eingesetzt wird.

Der Wirkstoff hemmt den Natrium-Chlorid-Cotransporter im distalen Tubulus der Niere. Dies führt zu einer Reduktion des Blutvolumens und des peripheren Widerstands.

Laut DrugBank beruht der antihypertensive Effekt teilweise auf einem vaskulären Mechanismus, der unabhängig von der reinen Diurese ist. Pharmakokinetisch zeichnet sich HCT durch eine fehlende Metabolisierung und eine fast vollständige renale Ausscheidung in unveränderter Form aus.

Empfehlungen

Das DrugBank-Profil nennt folgende Kernaspekte für den klinischen Einsatz:

Indikationen

Laut Quelle wird Hydrochlorothiazid für folgende Erkrankungen eingesetzt:

  • Arterielle Hypertonie

  • Ödeme

  • Nephrolithiasis (spezifisch bei kalziumhaltigen Steinen)

  • Nephrogener Diabetes insipidus

Nebenwirkungen

Die Datenbank listet ein breites Spektrum an möglichen unerwünschten Wirkungen auf. Dazu gehören Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Hyponatriämie und Hyperkalzämie.

Zudem wird auf metabolische Effekte wie Hyperurikämie (mit Gichtrisiko) und Hyperglykämie hingewiesen. Weitere genannte Nebenwirkungen umfassen erektile Dysfunktion, Photosensibilität und ein langfristiges Hautkrebsrisiko.

Wichtige Arzneimittelinteraktionen

Es wird empfohlen, bei der Kombinationstherapie auf folgende Wechselwirkungen zu achten:

  • Lithium: Erhöhte Spiegel durch reduzierte Clearance

  • Digoxin: Erhöhte Toxizität durch HCT-induzierte Hypokaliämie

  • NSAR: Verminderte antihypertensive Wirkung

  • Kortikosteroide: Verstärkte Hypokaliämie

  • Colestyramin: Reduzierte Absorption von HCT

Dosierung

Die Quelle gibt folgende Dosierungsrichtlinien vor. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass bei Hypertonie höhere Dosen die Nebenwirkungen ohne zusätzlichen Nutzen steigern. Zudem wird ein Monitoring der Elektrolyte empfohlen.

IndikationDosierungHäufigkeit
Arterielle Hypertonie12,5 - 25 mg1x täglich (QD)
Ödeme25 - 50 mg1-2x täglich (QD-BID)

Kontraindikationen

Laut DrugBank-Profil bestehen folgende Kontraindikationen für die Gabe von Hydrochlorothiazid:

  • Anurie

  • Schwere Niereninsuffizienz (eGFR < 30 ml/min, da hier unwirksam)

  • Schwere Hyponatriämie oder Hypokaliämie

  • Schwere Leberinsuffizienz

  • Refraktäre Hyperkalzämie

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut DrugBank-Profil ist Hydrochlorothiazid bei einer schweren Niereninsuffizienz mit einer eGFR unter 30 ml/min unwirksam und daher kontraindiziert. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bei der Behandlung der arteriellen Hypertonie Dosen über 25 mg pro Tag lediglich die Nebenwirkungen erhöhen, ohne einen zusätzlichen therapeutischen Nutzen zu bieten.

Häufig gestellte Fragen

Laut DrugBank hemmt HCT den Natrium-Chlorid-Cotransporter im distalen Tubulus der Niere. Der blutdrucksenkende Effekt beruht dabei teilweise auf einem vaskulären Mechanismus, der unabhängig von der reinen Diurese ist.

Die Datenbank listet als häufige Nebenwirkungen eine Hypokaliämie und eine Hyponatriämie auf. Im Gegensatz zu Schleifendiuretika kann HCT zudem eine Hyperkalzämie verursachen.

Es wird darauf hingewiesen, dass HCT die Clearance von Lithium reduziert. Dies führt zu erhöhten Lithiumspiegeln und einem gesteigerten Toxizitätsrisiko.

Das pharmakologische Profil gibt einen Wirkeintritt nach etwa 2 Stunden und ein Wirkmaximum nach 4 bis 6 Stunden an. Die Gesamtwirkdauer liegt laut Quelle bei 6 bis 12 Stunden.

Die Quelle nennt Hyperurikämie als bekannte Nebenwirkung des Medikaments. Dies kann bei prädisponierten Personen Gichtanfälle auslösen oder verschlimmern.

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Quelle: DrugBank: Hydrochlorothiazide - Pharmacological Profile (DrugBank Open Data, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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