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Herzrhythmusimplantate: EMI-Schutz in Alltag und Beruf

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der DGAUM adressiert die zunehmende Relevanz elektromagnetischer Felder (EMF) für Träger aktiver Herzrhythmusimplantate. Durch die fortschreitende Technisierung im Alltag und im beruflichen Umfeld steigt das Risiko für elektromagnetische Interferenzen (EMI).

EMF können je nach Frequenz und Stärke unterschiedliche Störungen an Herzschrittmachern und implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren (ICDs) auslösen. Zu den häufigsten Reaktionen zählen das Oversensing von Störsignalen, die Aktivierung des Magnetsensors oder im Extremfall eine Schädigung der Geräteelektronik.

Die klinische Relevanz einer Störung hängt maßgeblich von der Grunderkrankung ab. Während kurze Interferenzen oft asymptomatisch bleiben, kann eine anhaltende Stimulationsinhibition bei schrittmacherabhängigen Personen zu Synkopen führen. Bei ICDs besteht zudem die Gefahr einer inadäquaten und schmerzhaften Schockabgabe.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fallstrick in der Nachsorge ist die Nutzung von digitalen Musikwiedergabegeräten (wie MP3-Playern) während der Geräteabfrage. Die Stellungnahme weist darauf hin, dass diese Geräte die Telemetrie zwischen Programmiergerät und Implantat stören können, was zu fehlenden Markerannotationen oder Phantomannotationen führt. Es wird daher empfohlen, solche Geräte während der Nachsorge vollständig auszuschalten.

Häufig gestellte Fragen

Ja, die Nutzung ist laut DGK-Stellungnahme möglich. Es wird jedoch empfohlen, einen Sicherheitsabstand von mindestens 25 cm zwischen dem Implantat und dem Induktionsherd einzuhalten.

Die Stellungnahme stuft das Fahren in Elektroautos als unbedenklich ein. In Studien konnten keine relevanten elektromagnetischen Interferenzen durch die Fahrzeuge nachgewiesen werden.

Aktuelle Smartphones stellen ein sehr geringes Interferenzrisiko dar. Ein strikter Mindestabstand ist laut Stellungnahme nicht mehr zwingend erforderlich, eine direkte Auflage auf die Gerätetasche sollte dennoch vermieden werden.

Ja, Torbogenmetalldetektoren und handbetriebene Metalldetektoren können gemäß der Leitlinie ohne Einschränkungen bestimmungsgemäß genutzt werden.

Es wird geraten, die Sicherungsanlagen im Eingangs- und Ausgangsbereich zügig zu durchschreiten. Ein längeres Verweilen im elektromagnetischen Feld der Anlage sollte vermieden werden.

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Quelle: Elektromagnetische Interferenz von aktiven Herzrhythmusimplantaten im Alltag und im beruflichen Umfeld Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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