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Herzinsuffizienz bei Diabetes: Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diabetes mellitus (DM) und Herzinsuffizienz treten häufig gemeinsam auf und verschlechtern gegenseitig die Prognose. Laut dem Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) weisen bis zu 30 Prozent der Patienten mit Herzinsuffizienz einen Diabetes auf.

Das gemeinsame Vorliegen beider Erkrankungen erhöht die kardiovaskuläre Mortalität um 50 bis 90 Prozent. Eine frühzeitige Diagnostik und eine differenzierte medikamentöse Therapie unter Ausschöpfung aller Optionen sind daher von entscheidender Bedeutung.

Das Positionspapier fasst die Evidenz zusammen und bietet eine Hilfestellung zur Entscheidungsfindung. Der Fokus liegt dabei primär auf Patienten mit Typ-2-Diabetes.

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💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Aspekt im klinischen Alltag ist die Aufklärung über die sogenannten "Sick day rules" bei der Verordnung von SGLT2-Inhibitoren. Es wird dringend empfohlen, die Medikation bei akuten Erkrankungen mit verminderter Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme zu pausieren, um das Risiko einer Ketoazidose zu minimieren. Zudem wird betont, dass vor der Erstverordnung zwingend ein Typ-1-Diabetes ausgeschlossen werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie erhöhen Thiazolidinedione (wie Pioglitazon) und der DPP4-Inhibitor Saxagliptin das Risiko für Hospitalisierungen. Es wird empfohlen, diese Medikamente bei symptomatischer Herzinsuffizienz abzusetzen.

Die Leitlinie gibt an, dass Empagliflozin zur Behandlung der Herzinsuffizienz bis zu einer eGFR von ≥ 20 ml/min/1,73 m² begonnen werden kann. Für die reine Diabetes-Indikation liegt der Grenzwert bei ≥ 30 ml/min/1,73 m².

Im Gegensatz zu anderen Herzinsuffizienz-Medikamenten ist bei SGLT2-Inhibitoren keine langsame Auftitration erforderlich. Es wird empfohlen, direkt mit der Zieldosis von 10 mg pro Tag zu beginnen.

Das Positionspapier warnt ausdrücklich davor, SGLT2-Inhibitoren bei Patienten mit Typ-1-Diabetes zur Behandlung der Herzinsuffizienz einzusetzen. Für diese Gruppe wird eine kardiologische Standardtherapie ohne SGLT2-Inhibitoren empfohlen.

Um Hypoglykämien zu vermeiden, wird bei einem HbA1c-Wert unter 7 Prozent empfohlen, die Insulindosis zu reduzieren und eventuelle Sulfonylharnstoffe abzusetzen. Bei einem HbA1c über 7 Prozent kann die Begleittherapie meist unverändert fortgeführt werden.

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Quelle: Positionspapier Herzinsuffizienz und Diabetes (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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