G-BA2020

Guselkumab (PsA): Indikation und Therapieempfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung nach § 35a SGB V vom Mai 2021. Gegenstand des Verfahrens ist das Medikament Guselkumab (Handelsname Tremfya).

Die Psoriasis-Arthritis ist eine chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung, die häufig im Zusammenhang mit einer Schuppenflechte auftritt. Für betroffene Erwachsene werden fortlaufend neue Therapieoptionen evaluiert.

Das vorliegende Verfahren bewertet ein neues Anwendungsgebiet für den Wirkstoff. Die detaillierten Ergebnisse zum Ausmaß des Zusatznutzens sind in den tragenden Gründen des Beschlusses dokumentiert.

Empfehlungen

Der G-BA-Beschluss definiert die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Guselkumab im neuen Anwendungsgebiet.

Zugelassene Indikation

Laut G-BA ist Guselkumab für die Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis bei erwachsenen Personen indiziert.

Voraussetzung für die Verordnung ist ein unzureichendes Ansprechen auf eine vorangegangene krankheitsmodifizierende antirheumatische Therapie (DMARD). Ebenso ist der Einsatz zulässig, wenn eine solche Vortherapie nicht vertragen wurde.

Anwendungsform und Vergleichstherapie

Hinsichtlich der Therapiegestaltung nennt das Dokument folgende zugelassene Optionen:

  • Einsatz als Monotherapie

  • Einsatz in Kombination mit Methotrexat (MTX)

Die Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie (ZVT) sowie das konkrete Ausmaß des Zusatznutzens erfolgen laut Dokument in den detaillierten Beschlussfassungen des G-BA. Auf diese wird für die genaue therapeutische Einordnung explizit verwiesen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Guselkumab bei Psoriasis-Arthritis zwingend eine vorangegangene, unzureichend wirksame oder unverträgliche DMARD-Therapie voraussetzt.

Häufig gestellte Fragen

Das Medikament ist für erwachsene Personen mit aktiver Psoriasis-Arthritis indiziert.

Es wird ein unzureichendes Ansprechen oder eine Unverträglichkeit gegenüber einer vorangegangenen krankheitsmodifizierenden antirheumatischen Therapie (DMARD) vorausgesetzt.

Ja, der Wirkstoff kann laut Beschluss sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Methotrexat (MTX) eingesetzt werden.

Die Details zur zweckmäßigen Vergleichstherapie und zum Ausmaß des Zusatznutzens sind in den tragenden Gründen und dem vollständigen Beschlusstext des G-BA vom 20.05.2021 dokumentiert.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Guselkumab (Neues Anwendungsgebiet: Psoriasis-Arthritis) (G-BA, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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