G-BA2025

Durvalumab bei NSCLC: G-BA Nutzenbewertung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung von Durvalumab (Imfinzi). Es handelt sich um die Bewertung eines neuen Anwendungsgebiets in der Onkologie.

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) erfordert in frühen, resezierbaren Stadien oft multimodale Therapieansätze, um das Rezidivrisiko zu senken. Immun-Checkpoint-Inhibitoren wie Durvalumab spielen hierbei eine zunehmend wichtige Rolle.

Das vorliegende Verfahren bewertet den Einsatz der Substanz im perioperativen Setting. Dabei wird sowohl die Phase vor der Operation (neoadjuvant) als auch die Phase danach (adjuvant) betrachtet.

Empfehlungen

Der G-BA-Beschluss definiert das genaue Anwendungsgebiet für den Einsatz von Durvalumab beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC).

Zugelassene Patientenpopulation

Laut Beschluss ist die Therapie für erwachsene Personen vorgesehen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Vorliegen eines resezierbaren NSCLC

  • Hohes Rezidivrisiko

  • Keine EGFR-Mutationen

  • Keine ALK-Translokationen

Therapieschema

Das vom G-BA bewertete Behandlungskonzept umfasst zwei aufeinanderfolgende Phasen:

  • Neoadjuvante Behandlung: Durvalumab wird in Kombination mit einer platinbasierten Chemotherapie verabreicht.

  • Adjuvante Behandlung: Im Anschluss an die Operation erfolgt die Gabe von Durvalumab als Monotherapie.

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💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass die Indikationsstellung für dieses perioperative Regime zwingend den Ausschluss von EGFR-Mutationen und ALK-Translokationen erfordert. Vor Einleitung der neoadjuvanten Therapie ist daher eine entsprechende molekularpathologische Diagnostik sicherzustellen.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA-Beschluss ist die Therapie für Erwachsene mit resezierbarem, nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) vorgesehen. Voraussetzung ist ein hohes Rezidivrisiko sowie das Fehlen von EGFR-Mutationen oder ALK-Translokationen.

In der neoadjuvanten Phase wird Durvalumab gemäß dem bewerteten Anwendungsgebiet in Kombination mit einer platinbasierten Chemotherapie verabreicht.

Nach der Operation sieht das Schema die Fortführung der Therapie vor. Hierbei wird Durvalumab laut Beschluss als Monotherapie im adjuvanten Setting eingesetzt.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Durvalumab (Neues Anwendungsgebiet: nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom, EGFR/ALK-negativ, neoadjuvante/adjuvante Therapie, Kombination mit platinbasierter Chemotherapie) (G-BA, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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