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Escitalopram: Dosierung, Wirkung & Nebenwirkungen | DrugBank

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Escitalopram ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), der laut DrugBank-Datenbank in der Psychiatrie eingesetzt wird. Gemäß dem pharmakologischen Profil handelt es sich um das S-Enantiomer von Citalopram. Die Quelle beschreibt es als den selektivsten SERT-Inhibitor unter den SSRI. Der Wirkmechanismus beruht laut DrugBank auf der Bindung an primäre und allosterische Bindungsstellen des Serotonin-Transporters (SERT), wodurch die Serotonin-Wiederaufnahme verstärkt und verlängert gehemmt wird.

Pharmakokinetisch zeichnet sich der Wirkstoff nach Angaben der Datenbank durch eine orale Bioverfügbarkeit von 80 % und eine Halbwertszeit von 27 bis 32 Stunden aus. Die Metabolisierung erfolgt über CYP2C19 und CYP3A4. Der Steady-State wird laut Profil nach 7 bis 10 Tagen bei linearer Kinetik erreicht.

Empfehlungen

Die DrugBank-Datenbank listet verschiedene psychiatrische Indikationen für den Einsatz von Escitalopram auf.

Zugelassene Indikationen

Gemäß dem Profil wird der Wirkstoff bei Episoden einer Major Depression (Major Depressive Disorder), generalisierter Angststörung sowie sozialer Angststörung eingesetzt.

Off-Label-Use

Laut DrugBank wird Escitalopram auch bei Panikstörungen außerhalb der offiziellen Zulassung (Off-Label) angewendet.

Absetzen der Therapie

Die Quelle weist darauf hin, dass bei abruptem Absetzen Entzugssymptome auftreten können.

Nebenwirkungen

Als unerwünschte Wirkungen nennt das Profil unter anderem Übelkeit, Schlaflosigkeit, sexuelle Dysfunktion, Kopfschmerzen und Durchfall. Zudem wird laut DrugBank bei älteren Patienten auf das Risiko einer Hyponatriämie (SIADH) hingewiesen.

Dosierung

Die Dosierungsangaben basieren auf dem DrugBank-Profil. Es wird eine einmal tägliche Gabe (QD) beschrieben.

PatientenpopulationStartdosisMaximaldosisBesonderheiten
Erwachsene (Standard)10 mg / Tag20 mg / Tag-
Ältere Patienten-10 mg / TagBegrenzung aufgrund des QT-Verlängerungs-Risikos
Leberfunktionseinschränkung-10 mg / TagBegrenzung aufgrund des QT-Verlängerungs-Risikos
CYP2C19 Poor Metabolizer5 mg / Tag-Reduzierte Startdosis laut Profil

Kontraindikationen

Laut DrugBank bestehen für Escitalopram folgende Kontraindikationen und Warnhinweise:

MAO-Hemmer

Die gleichzeitige Einnahme ist kontraindiziert. Die Quelle fordert eine 14-tägige Auswaschphase. Bei Kombination warnt das Profil vor einem lebensbedrohlichen Serotoninsyndrom.

Pimozid

Die Kombination ist laut Datenbank kontraindiziert.

QT-Verlängerung

Eine dosisabhängige QT-Verlängerung (insbesondere bei Dosen >20 mg) wird als Kontraindikation bzw. Warnhinweis gelistet. Die gleichzeitige Gabe anderer QT-verlängernder Medikamente führt laut DrugBank zu einem additiven Risiko.

Weitere Interaktionen

Das Profil warnt vor erhöhten Wirkstoffspiegeln bei Kombination mit CYP2C19-Inhibitoren (z. B. Omeprazol). Zudem wird laut Quelle ein erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Gabe von NSAR oder Antikoagulanzien beschrieben. Ein Risiko für ein Serotoninsyndrom besteht nach Angaben der Datenbank auch bei Kombination mit Triptanen oder Tramadol.

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💡Praxis-Tipp

Laut DrugBank-Profil ist bei älteren Patienten sowie bei Vorliegen einer Leberfunktionseinschränkung die Maximaldosis auf 10 mg täglich zu begrenzen, da ein dosisabhängiges Risiko für eine QT-Zeit-Verlängerung besteht.

Häufig gestellte Fragen

Gemäß dem pharmakologischen Profil wird der Steady-State nach 7 bis 10 Tagen erreicht.

Laut DrugBank-Datenbank wird für diese Patientengruppe eine reduzierte Startdosis von 5 mg täglich beschrieben.

Das Profil warnt bei der Kombination von Escitalopram mit NSAR oder Antikoagulanzien vor einem erhöhten Blutungsrisiko.

Die DrugBank-Datenbank gibt an, dass die Maximaldosis bei älteren Patienten auf 10 mg begrenzt ist, um das Risiko einer dosisabhängigen QT-Verlängerung zu minimieren. Zudem wird auf das Risiko einer Hyponatriämie hingewiesen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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