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Amoxicillin: Dosierung, Indikation und Interaktionen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Kurzprofil der DrugBank-Datenbank. Amoxicillin ist ein bewährtes Breitbandantibiotikum aus der Klasse der Aminopenicilline, welche zu den Beta-Lactam-Antibiotika gezählt werden.

Es wirkt bakterizid durch die Hemmung von Transpeptidasen und Carboxypeptidasen, die für die bakterielle Zellwandsynthese verantwortlich sind. Die Wirksamkeit ist zeitabhängig, was bedeutet, dass die Zeit über der minimalen Hemmkonzentration (MHK) für den Therapieerfolg entscheidend ist.

Im Vergleich zu Ampicillin zeichnet sich Amoxicillin durch eine hohe Säurestabilität aus. Dies ermöglicht eine orale Bioverfügbarkeit von etwa 90 Prozent, welche unabhängig von der Nahrungsaufnahme ist.

Empfehlungen

Indikationen

Laut DrugBank-Profil wird Amoxicillin für eine Vielzahl bakterieller Infektionen eingesetzt. Zu den Hauptindikationen zählen:

  • Infektionen der oberen und unteren Atemwege

  • Harnwegsinfektionen (HWI)

  • Eradikation von Helicobacter pylori (im Rahmen einer Tripeltherapie)

  • Otitis media und zahnmedizinische Infektionen

  • Lyme-Borreliose im Frühstadium

Pharmakokinetik und Nebenwirkungen

Die Halbwertszeit des Wirkstoffs beträgt 1 bis 1,5 Stunden. Die Ausscheidung erfolgt zu 60 Prozent unverändert über die Nieren.

Als häufigste Nebenwirkung wird Diarrhö beschrieben. Weitere mögliche unerwünschte Wirkungen umfassen Übelkeit, allergische Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie sowie die Entwicklung einer Clostridioides-difficile-Kolitis.

Wichtige Interaktionen

Das Profil warnt vor verschiedenen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten:

  • Methotrexat: Die Clearance von Methotrexat kann reduziert sein.

  • Probenecid: Es kommt zu erhöhten Amoxicillin-Spiegeln.

  • Warfarin: Eine Überwachung der INR wird empfohlen, da es selten zu einem Anstieg kommen kann.

  • Allopurinol: Das Risiko für Hautausschläge ist erhöht.

  • Orale Kontrazeptiva: Eine theoretisch reduzierte Wirksamkeit wird diskutiert (kontrovers).

Dosierung

Die DrugBank-Datenbank gibt folgende Standarddosierungen für Erwachsene an. Bei schwerer Niereninsuffizienz wird eine Dosisreduktion empfohlen.

IndikationDosierung
Standarddosierung500 - 1000 mg dreimal täglich (TID)
Harnwegsinfektionen (HWI)500 mg dreimal täglich (TID)
Hochdosis (z.B. Pneumonie, H. pylori)1000 mg dreimal täglich (TID)

Kontraindikationen

Laut DrugBank bestehen folgende Kontraindikationen und Warnhinweise für die Gabe von Amoxicillin:

  • Penicillinallergie: Es besteht eine Kreuzreaktivität von etwa 2 Prozent mit Cephalosporinen.

  • Infektiöse Mononukleose (Epstein-Barr-Virus): Die Anwendung führt häufig zu einem makulopapulösen Hautausschlag.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Praxisaspekt aus dem DrugBank-Profil ist die absolute Vermeidung von Amoxicillin bei Verdacht auf eine infektiöse Mononukleose (Pfeiffer-Drüsenfieber). Die Gabe bei einer Epstein-Barr-Virus-Infektion führt typischerweise zu einem ausgeprägten makulopapulösen Exanthem, das fälschlicherweise als Penicillinallergie fehlinterpretiert werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut DrugBank-Profil ist die orale Bioverfügbarkeit von etwa 90 Prozent nicht von der Nahrungsaufnahme abhängig. Das Medikament kann daher unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Für schwere Infektionen wie eine Pneumonie wird eine Hochdosistherapie beschrieben. Die Datenbank gibt hierfür eine Dosierung von 1000 mg dreimal täglich an.

Eine bekannte Penicillinallergie stellt eine Kontraindikation dar. Das Profil weist zudem auf eine Kreuzreaktivität von etwa 2 Prozent mit Cephalosporinen hin.

Die gleichzeitige Gabe kann die Clearance von Methotrexat reduzieren. Dies kann zu erhöhten Methotrexat-Spiegeln und einer potenziellen Toxizität führen.

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Quelle: DrugBank: Amoxicillin - Pharmacological Profile (DrugBank Open Data, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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