Euthyrox (Levothyroxin): TSH-Kontrolle und Dosierung

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf dem Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2019 zur neuen Zusammensetzung von Euthyrox (Levothyroxin-Natrium). Levothyroxin wird als Schilddrüsenersatzhormon bei Hypothyreose oder in Fällen angewendet, in denen die TSH-Ausschüttung reduziert werden muss.

Die Umstellung der Formulierung zielt darauf ab, die Stabilität des Wirkstoffs über die gesamte Haltbarkeitsdauer zu verbessern. Zudem wurde auf Laktose verzichtet, was insbesondere Personen mit Laktoseintoleranz zugutekommt.

Klinische Studien haben bestätigt, dass die neue Zusammensetzung die gleiche Wirksamkeit und Sicherheit aufweist wie die ursprüngliche Formulierung. Der Wirkstoff selbst bleibt in Art und Ursprung unverändert.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Umstellung auf die neue laktosefreie Euthyrox-Formulierung wird eine engmaschige klinische Beobachtung und TSH-Kontrolle empfohlen, da es bei sensiblen Personen zu einer veränderten Resorption kommen kann. Es wird betont, dass nach einem Wechsel auf die neue Zusammensetzung nicht wieder auf die alte Formulierung zurückgewechselt werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief ändert sich die Dosierung durch die neue Zusammensetzung primär nicht. Es wird jedoch empfohlen, den TSH-Wert nach der Umstellung zu kontrollieren und die Dosis bei Bedarf individuell anzupassen.

Die Anpassung erfolgte, um eine konstantere Wirkstoffmenge über die gesamte Haltbarkeitsdauer zu gewährleisten. Zudem wurde die Laktose entfernt, um unerwünschte Effekte bei laktoseintoleranten Personen zu vermeiden.

Die neue Verpackung trägt den deutlichen Aufdruck "geänderte Hilfsstoffe". Zudem wurde der waagerechte Farbstreifen unter dem Medikamentennamen von lila auf pink geändert.

Es wird geraten, auf Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion (wie Müdigkeit oder Verstopfung) sowie einer Überfunktion (wie Tachykardie oder Schwitzen) zu achten. Bei Auftreten dieser Symptome sollte eine ärztliche Überprüfung der Schilddrüsenwerte erfolgen.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Euthyrox® (Levothyroxin-Natrium) (AkdÄ, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.