RKI/STIKO2026Infektiologie

COVID-19: Heterologes Impfschema und Impfabstände

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf der kurzen Mitteilung der STIKO vom Juli 2021.

Die Mitteilung adressiert die schnelle Ausbreitung der Deltavariante von SARS-CoV-2 in Deutschland und Europa. Diese Variante gilt als deutlich ansteckender als die zuvor vorherrschende Alphavariante, wobei eine höhere Pathogenität nicht gesichert ist.

Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass der Schutz vor schweren Krankheitsverläufen durch die Deltavariante nach einer abgeschlossenen Grundimmunisierung ähnlich gut ist wie bei anderen Varianten. Nach nur einer Impfstoffdosis ist der Schutz jedoch deutlich herabgesetzt.

Vor diesem Hintergrund betont die STIKO die Wichtigkeit, die zweite Impfstoffdosis zeitgerecht zu verabreichen, um einen vollständigen Impfschutz zu gewährleisten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die STIKO hebt hervor, dass der Schutz vor der Deltavariante nach nur einer Impfstoffdosis deutlich herabgesetzt ist. Es wird daher empfohlen, streng auf die zeitgerechte Verabreichung der zweiten Dosis zu achten. Zudem wird bei einer Erstimpfung mit Vaxzevria ein heterologes Schema mit einem mRNA-Impfstoff nach bereits 4 Wochen präferiert, da dies eine überlegene Immunantwort erzeugt.

Häufig gestellte Fragen

Die STIKO empfiehlt bei einem heterologen Impfschema (Vaxzevria gefolgt von einem mRNA-Impfstoff) einen Impfabstand von mindestens 4 Wochen zur ersten Dosis.

Laut aktuellen Studienergebnissen, auf die sich die STIKO bezieht, ist die Immunantwort nach einem heterologen Impfschema der einer homologen Vaxzevria-Impfserie (zwei Dosen Vaxzevria) deutlich überlegen.

Die STIKO weist darauf hin, dass der Schutz gegenüber der Deltavariante nach nur einer Impfstoffdosis deutlich herabgesetzt zu sein scheint. Erst nach abgeschlossener Grundimmunisierung ist der Schutz vor schweren Verläufen ähnlich gut wie bei anderen Varianten.

Ja, die STIKO empfiehlt die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff nach einer Erstimpfung mit Vaxzevria ausdrücklich unabhängig vom Alter der geimpften Person.

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Quelle: RKI: PM 2021-07-01 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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