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COVID-19 Auffrischimpfung: STIKO-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die STIKO-Pressemitteilung vom Oktober 2021 thematisiert die Anpassung der COVID-19-Impfempfehlungen. Im Fokus stehen die Auffrischimpfung für vulnerable Gruppen sowie die Optimierung der Grundimmunisierung nach einer Impfung mit der COVID-19 Vaccine Janssen.

Generell bieten die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe einen effektiven und anhaltenden Schutz vor schweren Krankheitsverläufen und Tod. Zudem wird das Übertragungsrisiko auf Kontaktpersonen durch die Impfung reduziert.

Es zeigt sich jedoch, dass der Impfschutz im Laufe der Zeit nachlässt, insbesondere hinsichtlich der Verhinderung asymptomatischer und milder Infektionen. Bei älteren Menschen fällt die Immunantwort schwächer aus, was das Risiko für schwere Impfdurchbrüche erhöht.

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💡Praxis-Tipp

Die STIKO betont die Notwendigkeit einer raschen Optimierung nach einer Janssen-Impfung aufgrund der vergleichsweise geringen Wirksamkeit gegen die Delta-Variante. Es wird empfohlen, diese Personen bereits ab 4 Wochen nach der Erstimpfung mit einer zusätzlichen mRNA-Dosis zu versorgen, um den ungenügenden Impfschutz auszugleichen.

Häufig gestellte Fragen

Laut STIKO wird die Auffrischimpfung für Personen ab 70 Jahren frühestens 6 Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung empfohlen. Es soll hierfür ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.

Die Leitlinie empfiehlt für die Auffrischimpfung generell einen mRNA-Impfstoff. Wenn die Grundimmunisierung bereits mit einem mRNA-Präparat erfolgte, sollte möglichst derselbe Impfstoff erneut verwendet werden.

Aufgrund vermehrter Impfdurchbrüche wird eine Optimierung der Grundimmunisierung empfohlen. Personen, die den Janssen-Impfstoff erhalten haben, sollen ab 4 Wochen nach der Erstimpfung eine zusätzliche Dosis mit einem mRNA-Impfstoff erhalten.

Die Empfehlung schließt Bewohner von Pflegeeinrichtungen unabhängig vom Alter ein. Zudem wird die Auffrischimpfung für das Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt zu den Pflegenden empfohlen.

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Quelle: RKI: PM 2021-10-07 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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