COVID-19-Auffrischimpfung: STIKO-Empfehlung zum Impfabstand
Hintergrund
Die Pressemitteilung der STIKO adressiert die Anpassung der Impfempfehlungen vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Omikron-Variante von SARS-CoV-2. Es wird erwartet, dass diese Variante das Infektionsgeschehen in Deutschland innerhalb kürzester Zeit dominieren wird.
Aktuelle Daten zeigen, dass der Impfschutz nach einer abgeschlossenen Grundimmunisierung gegenüber der Omikron-Variante deutlich verringert ist. Bereits drei bis vier Monate nach der Grundimmunisierung nimmt die Schutzwirkung signifikant ab.
Eine Auffrischimpfung führt laut STIKO wieder zu einem deutlichen Anstieg der Schutzwirkung vor einer symptomatischen Infektion. Zudem ist davon auszugehen, dass auch der Schutz vor schweren Krankheitsverläufen durch den Booster zunimmt.
💡Praxis-Tipp
Laut STIKO sind die mRNA-Impfstoffe Comirnaty und Spikevax hinsichtlich ihrer Wirksamkeit völlig gleichwertig. Es wird empfohlen, bei der Terminvergabe für Auffrischimpfungen ältere und vorerkrankte Personen aufgrund ihres höheren Risikos für schwere Verläufe konsequent zu priorisieren.
Häufig gestellte Fragen
Die STIKO empfiehlt einen verkürzten Abstand von mindestens 3 Monaten nach der Grundimmunisierung oder einer Infektion. Zuvor lag die Empfehlung bei 6 Monaten.
Es wird empfohlen, ältere Personen und Menschen mit Vorerkrankungen bevorzugt zu impfen. Dies begründet die STIKO mit dem höheren Risiko dieser Gruppen für einen schweren COVID-19-Verlauf.
Laut STIKO sind die beiden mRNA-Impfstoffe Comirnaty und Spikevax hinsichtlich ihrer Wirksamkeit völlig gleichwertig. Es wird keine Präferenz für einen der beiden Impfstoffe ausgesprochen.
Die STIKO gibt an, dass aufgrund der eingeschränkten Datenlage aktuell keine Aussagen zur Schutzdauer nach der Auffrischimpfung getroffen werden können.
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Quelle: RKI: PM 2021-12-21 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.