RKI/STIKO2026Infektiologie

COVID-19 Impfung nach Nicht-EU-Impfstoffen: STIKO

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat im März 2022 ihre Empfehlungen zur COVID-19-Impfung für eine spezifische Personengruppe aktualisiert. Dies betrifft Menschen, die zuvor mit COVID-19-Impfstoffen geimpft wurden, welche in der Europäischen Union (EU) keine Zulassung besitzen.

Zu den explizit genannten Vakzinen zählen inaktivierte Ganzvirusimpfstoffe wie CoronaVac (Sinovac), Covilo (Sinopharm) und Covaxin (Bharat Biotech) sowie der vektorbasierte Impfstoff Sputnik V (Gamelaya).

Ziel der aktualisierten Empfehlung ist die Optimierung des Impfschutzes gegen SARS-CoV-2-Infektionen. Aktuelle Daten zeigen, dass eine Auffrischung mit mRNA-Impfstoffen nach einer Grundimmunisierung mit inaktivierten Ganzvirusimpfstoffen zu einer guten Schutzwirkung führt, die mit einer dreimaligen mRNA-Impfung vergleichbar ist.

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💡Praxis-Tipp

Laut STIKO ist bei Personen, die lediglich eine Einzeldosis von Sputnik V, Sinovac, Sinopharm oder Covaxin erhalten haben, eine einfache Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff nicht ausreichend. Es wird in diesen Fällen der Start einer komplett neuen Impfserie mit in der EU zugelassenen Impfstoffen empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Die STIKO empfiehlt nach einer vollständigen Grundimmunisierung mit Sputnik V eine einmalige Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. Es wird immunologisch davon ausgegangen, dass dies eine ähnlich gute Wirksamkeit erzielt wie eine mRNA-Auffrischung nach anderen vektorbasierten Impfstoffen.

Laut Leitlinie wird ein Mindestabstand von 3 Monaten zur letzten Impfung mit dem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff empfohlen.

Für Personen mit nur einer erhaltenen Impfdosis wird eine komplett neue Impfserie empfohlen. Diese umfasst eine Grundimmunisierung sowie eine Auffrischimpfung nach den regulären STIKO-Vorgaben.

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Quelle: RKI: PM 2022-03-31 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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