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Surfactant-Gabe (LISA): Therapie bei Atemnotsyndrom

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Atemnotsyndrom (Respiratory Distress Syndrome, RDS) ist eine häufige und kritische Komplikation bei Frühgeborenen. Die nicht-invasive Atemunterstützung wird zunehmend eingesetzt, birgt jedoch das Risiko einer Unterversorgung bei beatmungspflichtigen Neugeborenen.

Für diese vulnerablen Säuglinge ist die rechtzeitige Gabe von Surfactant von entscheidender Bedeutung. In den letzten Jahren wurden verschiedene minimal-invasive Techniken zur Surfactant-Applikation entwickelt, um die Belastung für die Lunge zu minimieren.

Dieser systematische Cochrane Review untersucht die Evidenz zur Surfactant-Gabe bei spontan atmenden Frühgeborenen. Dabei wird die Applikation über einen kurzzeitig in die Trachea eingeführten dünnen Katheter mit der klassischen endotrachealen Intubation verglichen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Cochrane Review ist die minimal-invasive Surfactant-Gabe über einen dünnen Katheter bei spontan atmenden Frühgeborenen mit Atemnotsyndrom der klassischen Intubation überlegen. Es wird hervorgehoben, dass diese Methode nicht nur die Rate an bronchopulmonalen Dysplasien senkt, sondern auch die Notwendigkeit einer Intubation in den ersten 72 Stunden signifikant reduziert.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review reduziert diese Methode das Risiko für Tod oder bronchopulmonale Dysplasie (BPD) signifikant. Zudem wird die Notwendigkeit einer Intubation in den ersten 72 Stunden verringert.

Die Meta-Analyse zeigt, dass die Rate an unerwünschten Ereignissen bei der Katheter-Methode vergleichbar mit der klassischen Intubation ist. Es gibt keinen signifikanten Unterschied beim Risiko für Luftlecks, die eine Drainage erfordern.

Der Review untersucht spontan atmende Frühgeborene unter 37 Schwangerschaftswochen. Diese müssen ein manifestes Atemnotsyndrom aufweisen oder ein hohes Risiko dafür haben.

Die aktuelle Evidenzlage lässt hierzu keine abschließende Empfehlung zu. Der Review weist darauf hin, dass die genaue Rolle der Sedierung in zukünftigen Studien weiter geklärt werden muss.

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Quelle: Cochrane Review: Surfactant therapy via thin catheter in preterm infants with or at risk of respiratory distress syndrome (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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