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Immuntherapie bei NSCLC: Cochrane Review

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KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI), die auf die PD-1/PD-L1-Achse abzielen, haben die Erstlinientherapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) grundlegend verändert.

Laut dem vorliegenden Cochrane Review ist Pembrolizumab als Monotherapie der aktuelle Standard für Personen mit einer PD-L1-Expression von ≥ 50 %. Bei einer Expression unter 50 % wird es in Kombination mit einer Chemotherapie eingesetzt.

Auch Kombinationstherapien, wie PD-1/PD-L1-Inhibitoren mit Anti-CTLA-4-Antikörpern, zeigen Überlebensvorteile gegenüber einer platinbasierten Chemotherapie. Dies gilt insbesondere bei einer hohen Tumormutationslast (TMB).

Empfehlungen

Der systematische Review fasst die Evidenz zur Erstlinientherapie mit ICIs im Vergleich zu einer platinbasierten Chemotherapie zusammen. Der Fokus liegt dabei auf der klinisch relevantesten Gruppe mit einer PD-L1-Expression von ≥ 50 %.

ICI-Monotherapie bei PD-L1 ≥ 50 %

Für den Einsatz eines einzelnen Immun-Checkpoint-Inhibitors (Single-agent ICI) zeigt die Meta-Analyse deutliche Vorteile gegenüber der Chemotherapie.

  • Wahrscheinliche Verbesserung des Gesamtüberlebens (OS) (moderate Evidenz)

  • Mögliche Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) und der objektiven Ansprechrate (ORR) (niedrige Evidenz)

  • Mögliche Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität nach 15 Wochen (niedrige Evidenz)

ICI-Kombinationstherapie bei PD-L1 ≥ 50 %

Auch die Kombination von zwei Immun-Checkpoint-Inhibitoren (Double-agent ICI) wurde mit der platinbasierten Chemotherapie verglichen.

  • Wahrscheinliche Verlängerung des Gesamtüberlebens (OS) (moderate Evidenz)

  • Fehlende Daten zu Lebensqualität, PFS und ORR in dieser spezifischen PD-L1-Subgruppe

Sicherheit und Nebenwirkungen

Die Auswertung der unerwünschten Ereignisse (AEs) ergab Unterschiede je nach Therapiestrategie. Eine ICI-Monotherapie führt möglicherweise zu weniger schweren Nebenwirkungen (Grad 3-4) als eine Chemotherapie.

Bei einer ICI-Kombinationstherapie unterscheidet sich die Häufigkeit von Grad-3-4-Nebenwirkungen hingegen wahrscheinlich nicht signifikant von der Chemotherapie.

TherapieansatzGesamtüberleben (OS) vs. ChemoSchwere Nebenwirkungen (Grad 3-4) vs. ChemoDatenlage zu PFS & Lebensqualität
ICI-MonotherapieVerbessert (HR 0.68)Seltener (RR 0.41)Vorhanden (Vorteil für ICI)
ICI-KombinationVerbessert (HR 0.72)Kein Unterschied (RR 0.78)Fehlend für PD-L1 ≥ 50 %
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💡Praxis-Tipp

Der Review hebt hervor, dass bei einer PD-L1-Expression von ≥ 50 % die ICI-Monotherapie nicht nur das Überleben verbessert, sondern auch mit einer geringeren Rate an schweren Nebenwirkungen (Grad 3-4) im Vergleich zur Chemotherapie einhergeht. Bei einer ICI-Kombinationstherapie ist dieser Sicherheitsvorteil gegenüber der Chemotherapie hingegen nicht belegt.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review ist die Monotherapie mit einem PD-1-Inhibitor (wie Pembrolizumab) der aktuelle Standard bei einer PD-L1-Expression von ≥ 50 %. Sie zeigt Überlebensvorteile gegenüber einer platinbasierten Chemotherapie.

Die Meta-Analyse zeigt, dass eine Kombination aus zwei Checkpoint-Inhibitoren das Gesamtüberleben im Vergleich zur Chemotherapie wahrscheinlich verlängert. Allerdings fehlen für die Subgruppe mit PD-L1 ≥ 50 % spezifische Daten zu Ansprechraten und Lebensqualität.

Der Review deutet darauf hin, dass schwere Nebenwirkungen (Grad 3-4) bei einer ICI-Monotherapie seltener auftreten als bei einer Chemotherapie. Bei einer ICI-Kombinationstherapie ist die Nebenwirkungsrate hingegen vergleichbar mit der Chemotherapie.

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Quelle: Cochrane Review: Single or combined immune checkpoint inhibitors compared to first-line platinum-based chemotherapy with or without bevacizumab for people with advanced non-small cell lung cancer (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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