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Raucherentwöhnung bei KHK: Cochrane Studienprotokoll

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die koronare Herzkrankheit (KHK) gehört zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Rauchen stellt dabei einen der wichtigsten modifizierbaren Risikofaktoren dar, weshalb die Raucherentwöhnung für die Prognose der Patienten von entscheidender Bedeutung ist.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract eines geplanten Cochrane Reviews. Das vorliegende Dokument skizziert das Studienprotokoll und die Methodik zur Untersuchung psychosozialer Interventionen für die Raucherentwöhnung bei Menschen mit KHK.

Empfehlungen

Da es sich bei dem vorliegenden Text um ein Studienprotokoll handelt, werden noch keine klinischen Empfehlungen ausgesprochen. Der geplante Cochrane Review definiert stattdessen spezifische Untersuchungsziele zur Evidenzbewertung.

Primäres Studienziel

Das Hauptziel des Reviews ist die Untersuchung von Nutzen und Risiken verschiedener Arten psychosozialer Interventionen zur Raucherentwöhnung bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit.

Sekundäre Studienziele

Zusätzlich definiert das Protokoll folgende sekundäre Fragestellungen, die systematisch analysiert werden sollen:

  • Der Vergleich von rein auf die Raucherentwöhnung fokussierten psychosozialen Interventionen mit Interventionen, die auf mehrere Risikofaktoren gleichzeitig abzielen.

  • Die Gegenüberstellung von kurzen Interventionen (Dauer von < 1 Monat) und längeren Interventionen (Dauer von ≥ 1 Monat).

  • Die Überprüfung, ob die Art der Abstinenzmessung (validierte biochemische Messung versus reine Selbstauskunft) die gemessene Wirksamkeit der Interventionen beeinflusst.

  • Die Bewertung der gesundheitlichen Chancengleichheit (Equity) bei der Anwendung dieser psychosozialen Interventionen.

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💡Praxis-Tipp

Das Cochrane-Protokoll weist darauf hin, dass bei der Bewertung von Raucherentwöhnungsprogrammen die Art der Abstinenzmessung eine entscheidende methodische Rolle spielt. Es wird systematisch untersucht, inwiefern sich validierte biochemische Nachweise von der reinen Selbstauskunft der Patienten in Bezug auf die gemessene Wirksamkeit der Interventionen unterscheiden.

Häufig gestellte Fragen

Das Protokoll fokussiert sich auf die Untersuchung von Nutzen und Risiken verschiedener psychosozialer Interventionen. Dabei werden sowohl isolierte Entwöhnungsprogramme als auch Interventionen für mehrere Risikofaktoren vergleichend betrachtet.

Der geplante Review definiert kurze Interventionen mit einer Dauer von unter einem Monat. Diese werden mit längeren Interventionen verglichen, die einen Monat oder länger andauern.

Das Protokoll vergleicht Studien, die eine validierte biochemische Messung verwenden, mit solchen, die sich auf die reine Selbstauskunft der Patienten verlassen. Es soll geklärt werden, ob diese unterschiedlichen Messmethoden die ermittelte Wirksamkeit der Programme beeinflussen.

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Quelle: Cochrane Review: Psychosocial interventions for smoking cessation in people with coronary heart disease (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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