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Peer-Support bei Schizophrenie: Evidenz und Wirksamkeit

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Peer-Unterstützung (Peer-Support) bietet Menschen mit Schizophrenie oder anderen schweren psychischen Erkrankungen die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Dabei geben Personen mit Erfahrungswissen emotionale und informative Unterstützung an aktuelle Nutzer von Behandlungsangeboten weiter.

Dieser Ansatz zielt darauf ab, Gefühle der Hoffnungslosigkeit zu bekämpfen und die Bewältigung von Verhaltensproblemen zu fördern. Durch das Teilen persönlicher Erfahrungen sollen Patienten ermutigt werden, ihre Behandlung fortzusetzen und wichtige Rollen im Alltag wieder aufzunehmen.

Schizophrenie ist eine chronische Erkrankung, bei der die primäre medikamentöse Therapie mit Antipsychotika nicht immer vollständig wirksam ist. Daher gewinnen psychosoziale Interventionen wie der Peer-Support zunehmend an Bedeutung in der psychiatrischen Versorgung.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review betont, dass Peer-Support zwar potenziell positive Effekte auf das Empowerment der Patienten haben kann, harte klinische Endpunkte wie Hospitalisierungsraten dadurch aber nach aktueller Datenlage nicht signifikant gesenkt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Intervention die psychiatrische Standardversorgung ergänzen, aber nicht ersetzen kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gibt es derzeit keine verwertbaren Daten aus randomisierten Studien, die einen Effekt von Peer-Support auf die Rückfallquote bei Schizophrenie belegen.

Der Review zeigt, dass Peer-Support mittelfristig wenig bis gar keinen Einfluss auf die Rate der Krankenhauseinweisungen hat. Die Evidenz hierfür wird als sehr niedrig eingestuft.

Einzelne Studien im Review deuten darauf hin, dass Peer-Support Aspekte wie Hoffnung, Empowerment und das persönliche Vertrauen leicht verbessern kann. Diese Ergebnisse sind jedoch aufgrund methodischer Mängel der Studien mit großer Unsicherheit behaftet.

In einer der eingeschlossenen Studien wurde Peer-Support mit der Unterstützung durch Kliniker verglichen. Laut Review lagen hierzu jedoch keine verwertbaren Daten für die Hauptendpunkte vor, sodass kein direkter Vergleich gezogen werden kann.

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Quelle: Cochrane Review: Peer support for people with schizophrenia or other serious mental illness (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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