CochraneIa2024Psychiatrie

Psychotische Erstmanifestation: KVT-Therapieempfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Schizophrenie ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung, bei der Betroffene Schwierigkeiten haben, zwischen eigenen Gedanken und der Realität zu unterscheiden. Die Behandlung im Anfangsstadium ist entscheidend, um einen chronischen Verlauf zu verhindern.

Eine erste Episode wird als Ersterkrankung bezeichnet. Der Begriff der neu aufgetretenen Psychose beschreibt den Zeitraum von drei bis fünf Jahren nach der ersten Episode.

Der vorliegende Cochrane Review untersucht die Evidenz zur kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) als Ergänzung zur Regelversorgung. Ziel ist es, die Wirksamkeit bei Menschen mit einer ersten Episode oder einer Folgepsychose zu bewerten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review weist darauf hin, dass unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit der kognitiven Verhaltenstherapie in den bisherigen Studien nur unzureichend erfasst wurden. Es wird empfohlen, mögliche negative Effekte in der klinischen Praxis im Rahmen einer gemeinsamen Entscheidungsfindung zu thematisieren.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review zeigt, dass eine kognitive Verhaltenstherapie zusätzlich zur Regelversorgung die Symptome einer Schizophrenie reduzieren kann. Dies umfasst sowohl positive als auch negative und depressive Symptome.

Laut der aktuellen Auswertung gibt es keinen signifikanten Unterschied bei den Rückfallraten zwischen der KVT-Gruppe und der Kontrollgruppe. Die Evidenz für diesen Endpunkt wird jedoch als niedrig eingestuft.

Die zusätzliche kognitive Verhaltenstherapie verbessert die allgemeine Funktionsfähigkeit der Betroffenen. Dazu gehört eine gesteigerte Teilnahme am sozialen Leben und an alltäglichen Aktivitäten.

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Quelle: Cochrane Review: Cognitive behavioural therapy added to standard care for first-episode and recent-onset psychosis (Cochrane, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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