CochraneIa2025Gynäkologie

Calciumsupplementierung: Prävention der Präeklampsie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft, insbesondere die Präeklampsie, stellen eine Hauptursache für mütterliche und neonatale Morbidität und Mortalität dar. Bisher gibt es außer der vorzeitigen Entbindung keine kausale Therapie für die Präeklampsie.

Historisch wurde vermutet, dass eine Calciumsupplementierung den Blutdruck senken und somit schwangerschaftsinduzierten Hypertonien vorbeugen könnte. Calcium ist kostengünstig, breit verfügbar und gilt als sicher für Mutter und Kind.

Ein aktueller systematischer Cochrane Review (2025) untersuchte nun die Wirksamkeit der Calciumgabe. Dabei wurden sowohl Vergleiche mit Placebo als auch unterschiedliche Dosierungsstrategien analysiert.

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💡Praxis-Tipp

Laut dem aktuellen Cochrane Review bietet die routinemäßige Calciumsupplementierung ab dem zweiten Trimenon keinen relevanten Schutz vor einer Präeklampsie. Es wird darauf hingewiesen, dass auch bei Frauen mit hohem Risiko oder niedriger basaler Calciumaufnahme kein signifikanter Nutzen belegt werden konnte. Zukünftige präventive Ansätze sollten sich laut den Autoren auf andere Strategien fokussieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review (2025) hat die Calciumgabe im Vergleich zu Placebo wahrscheinlich keinen oder nur einen minimalen Einfluss auf das Auftreten einer Präeklampsie. Dies wurde durch Daten aus großen Studien mit hoher Evidenzsicherheit bestätigt.

Die Meta-Analyse verglich niedrige Dosen (500 mg täglich) mit hohen Dosen (1500 mg täglich). Es zeigte sich kein relevanter Unterschied bezüglich der Wirksamkeit zwischen den beiden Dosierungen.

Die Auswertung großer Studien zeigte, dass eine Calciumsupplementierung keinen signifikanten Einfluss auf die Rate an Frühgeburten vor der 37. Schwangerschaftswoche hat. Die Evidenzsicherheit für dieses Ergebnis wird als hoch eingestuft.

Gemäß den Ergebnissen des Reviews profitierten weder Frauen mit einem hohen Präeklampsie-Risiko noch Frauen mit einer niedrigen basaler Calciumaufnahme signifikant von der Supplementierung. Der Ausgangsstatus veränderte die Ergebnisse nicht.

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Quelle: Cochrane Review: Calcium supplementation during pregnancy for preventing hypertensive disorders and related problems (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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