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Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS): Antikonvulsive Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) ist eine schwere, altersspezifische Form der Epilepsie, die meist im frühen Kindesalter beginnt. Es ist durch verschiedene Anfallsarten, ein charakteristisches EEG-Muster und eine hohe Therapieresistenz gekennzeichnet.

Betroffene leiden häufig unter kognitiven, motorischen und verhaltensbezogenen Beeinträchtigungen. Die Behandlung gestaltet sich oft schwierig, weshalb in der Regel eine Kombinationstherapie (Polypharmazie) aus mehreren antikonvulsiven Medikamenten eingesetzt wird.

Der vorliegende Cochrane Review aus dem Jahr 2021 untersucht die Wirksamkeit und Verträglichkeit verschiedener antikonvulsiver Medikamente. Dabei wurden ausschließlich Studien zu Zusatztherapien (Add-on) ausgewertet, da keine randomisierten kontrollierten Studien zur Monotherapie vorlagen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut dem Review existiert derzeit keine ausreichende Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien für eine Monotherapie beim Lennox-Gastaut-Syndrom. Es wird betont, dass bei der Wahl der Zusatztherapie die nachgewiesene Wirksamkeit von Lamotrigin und Rufinamid gegen das erhöhte Risiko für Therapieabbrüche bei Wirkstoffen wie Cannabidiol oder Clobazam abgewogen werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review zeigt die beste Evidenz für eine Anfallsreduktion durch die Zusatztherapien Lamotrigin und Rufinamid. Für eine Monotherapie liegen derzeit keine ausreichenden Daten aus randomisierten Studien vor.

Cannabidiol wird als Zusatztherapie eingesetzt, jedoch ist die Evidenz für eine Reduktion aller Anfallsarten unklar. Der Review warnt zudem vor einer erhöhten Rate an Therapieabbrüchen aufgrund von Nebenwirkungen.

Laut der aktuellen Auswertung gibt es keine randomisierten kontrollierten Studien, die eine Monotherapie beim Lennox-Gastaut-Syndrom untersuchen. Die Behandlung besteht in der Praxis meist aus einer Kombination mehrerer Antikonvulsiva.

Die Studien zeigen, dass insbesondere unter Cannabidiol und Clobazam vermehrt unerwünschte Ereignisse auftreten, die einen Studienabbruch erzwingen. Bei Lamotrigin und Rufinamid war dieses Risiko im Vergleich zu Placebo geringer.

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Quelle: Cochrane Review: Anti-seizure medications for Lennox-Gastaut syndrome (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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