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AkdÄ2023

AkdÄ: Vitamin D3-Überdosierung nach Anwendung exzessiver Dosen im Rahmen des Coimbra-Protokolls

Zusammenfassung

DOI 10.17590/20200731-141633 Vitamin D: Einnahme hochdosierter Nahrungsergänzungsmittel unnötig Stellungnahme Nr. 035/2020 des BfR vom 31. Juli 2020 Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat als Nahrungsergänzungsmittel in Verkehr gebrachte Produkte mit einer Dosierung von 50 und 100 Mikrogramm (μg) Cholecalciferol – dies ist die Vorstufe des aktiven Vitamin D - gesundheitlich bewertet. Sie stehen stellvertretend für hochdosierte Präparate, die von Verbraucherinnen und Verbrauchern einge

Kerninformationen

rung nur einen relativ geringen Anteil an der Vitamin D-Versorgung. Eine Überdosierung ist durch die körpereigene Produktion nicht möglich, wohl aber über die Einnahme von hochdosiertem Vitamin D, z. B. über bestimmte Nahrungsergänzungsmittel. Eine solche Überdosierung führt zu erhöhten Kalziumwerte...
renfunktion führen. Auch ohne Sonnenlichtbestrahlung reicht eine tägliche Aufnahmemenge von 20 μg Vitamin D aus, um den körperlichen Bedarf bei der großen Mehrheit der Bevölkerung (97,5 %) zu decken. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nennt für Vitamin D den ULWert (tolerable ...
rte Vitamin D-Präparate zu sich nimmt, kann man diesen Wert in Kombination mit den anderen Quellen überschreiten. Eine tägliche Einnahme von Vitamin D-Präparaten mit Dosierungen von 50 μg oder 100 μg ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nicht erforderlich. Allerdings sieht das BfR bei nur gele...
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