StatPearls2026

Anatomie der Arteria maxillaris: StatPearls Übersicht

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die StatPearls-Übersicht beschreibt die Anatomie und klinische Bedeutung der Arteria maxillaris. Sie ist der größte terminale Ast der Arteria carotis externa und versorgt zahlreiche tiefe Strukturen des Gesichts und des Schädels.

Das Blutgefäß entspringt innerhalb der Glandula parotidea und verläuft in die Fossa infratemporalis. Der genaue Verlauf ist variabel und kann oberflächlich, tief oder seltener direkt durch den Musculus pterygoideus lateralis führen.

Klinisch ist die Arterie besonders bei Gesichtstraumata, schweren Nasenbluten sowie als Spendergefäß in der Bypass-Chirurgie von großer Bedeutung. Eine genaue Kenntnis der anatomischen Varianten ist für chirurgische Eingriffe essenziell.

Empfehlungen

Die Übersicht beschreibt die Anatomie und klinische Relevanz der Arteria maxillaris wie folgt:

Anatomische Einteilung

Der Text unterteilt die Arteria maxillaris klassischerweise in drei Segmente. Diese Einteilung basiert auf der anatomischen Beziehung zum Musculus pterygoideus lateralis.

SegmentLageWichtige ÄsteVersorgungsgebiet (Auswahl)
1. MandibulärPosterior des M. pterygoideus lateralisA. meningea media, A. alveolaris inferiorDura mater, Unterkieferzähne
2. PterygoidalLateral oder medial des M. pterygoideus lateralisAa. temporales profundae, A. massetericaKaumuskulatur, Wange
3. PterygopalatinInnerhalb der Fossa pterygopalatinaA. sphenopalatina, A. infraorbitalisNasenhöhle, Gaumen, Oberkieferzähne

Klinische und chirurgische Relevanz

Laut Übersicht hat die Arteria maxillaris eine zentrale Bedeutung bei verschiedenen Pathologien und Eingriffen:

  • Posteriore Epistaxis: Die Arteria sphenopalatina ist eine Hauptquelle für hinteres Nasenbluten. Bei Versagen einer vorderen Nasentamponade wird eine endovaskuläre Embolisation als Therapieoption beschrieben.

  • Epiduralhämatom: Eine Verletzung der Arteria meningea media am Pterion ist eine klassische Ursache für ein Epiduralhämatom. Dies stellt einen neurochirurgischen Notfall dar, der meist eine sofortige Entlastung erfordert.

  • Infektionsausbreitung: Der Plexus venosus pterygoideus kommuniziert über klappenlose Venen mit dem Sinus cavernosus. Dies ermöglicht eine potenzielle Ausbreitung odontogener Infektionen in den intrakraniellen Raum.

Bypass-Chirurgie

Die Arteria maxillaris wird in der Neurochirurgie als Spendergefäß für extrakranielle-intrakranielle (EC-IC) Bypasses genutzt.

Während historisch eine zygomatische Osteotomie erforderlich war, beschreibt der Text heute weniger invasive Zugänge. Diese erfolgen durch die Reflexion des Musculus temporalis über die tiefen Temporalgefäße, was das operative Trauma reduziert.

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💡Praxis-Tipp

Die Übersicht hebt hervor, dass eine Verletzung der Arteria meningea media im Rahmen eines Schädeltraumas am Pterion zu einem lebensbedrohlichen Epiduralhämatom führen kann. Zudem wird betont, dass bei posteriorem Nasenbluten eine vordere Nasentamponade oft unzureichend ist und eine Embolisation der Arteria sphenopalatina erforderlich werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls-Übersicht ist die Arteria maxillaris der größte Endast der Arteria carotis externa. Sie entspringt auf Höhe des Collum mandibulae innerhalb der Ohrspeicheldrüse.

Die Arteria sphenopalatina, ein Endast der Arteria maxillaris, wird als Hauptquelle für die posteriore Epistaxis beschrieben. Bei therapierefraktären Blutungen kann eine endovaskuläre Embolisation notwendig sein.

Die Arteria meningea media verläuft an der Innenseite des Schädels im Bereich des Pterions. Ein Trauma in dieser Region kann laut Text zu einer Ruptur des Gefäßes und einem lebensbedrohlichen Epiduralhämatom führen.

Die Arterie wird klassischerweise in drei Segmente unterteilt. Diese Einteilung richtet sich nach ihrem Verlauf in Relation zum Musculus pterygoideus lateralis.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Head and Neck, Maxillary Artery (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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