StatPearls2026

Anatomie der Arteria lingualis: StatPearls

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der StatPearls-Artikel beschreibt die Anatomie und klinische Relevanz der Arteria lingualis. Sie ist ein Hauptast der Arteria carotis externa und versorgt die Zunge sowie den Mundboden.

Der Verlauf der Arterie steht in enger anatomischer Beziehung zu wichtigen Strukturen wie dem Nervus hypoglossus und dem Musculus hyoglossus. Ein zentraler Orientierungspunkt für chirurgische Eingriffe ist das sogenannte Lesser-Dreieck (Lesser's triangle).

Die Kenntnis der exakten Anatomie und möglicher physiologischer Varianten ist entscheidend, um bei Eingriffen im Kopf-Hals-Bereich lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden.

Empfehlungen

Der Text formuliert folgende anatomische und klinische Kernaussagen:

Anatomische Äste und Versorgungsgebiete

Die Arteria lingualis teilt sich laut Text in mehrere Hauptäste auf. Es wird folgende Einteilung beschrieben:

Ast der Arteria lingualisVersorgungsgebiet
Arteria suprahyoideaMuskeln am Zungenbein
Arteria lingualis dorsalisHinterer Zungenteil, Gaumenbogen, Zungenmandel, weicher Gaumen, Epiglottis
Arteria sublingualisGlandula sublingualis, Mundbodenmuskulatur, bukkale und gingivale Mukosa, Mandibula
Arteria lingualis profundaZungenkörper und Zungenspitze

Chirurgische Überlegungen

Bei Eingriffen am Zungengrund wird höchste Vorsicht empfohlen, um die Arteria lingualis nicht zu verletzen. Dies betrifft insbesondere Operationen aufgrund von Schlafapnoe, Neoplasien oder Dysphagie.

Der Text beschreibt zwei chirurgische Zugangswege:

  • Transoraler Zugang: Hierbei wird besondere Vorsicht bezüglich des hypoglossal-lingualen neurovaskulären Bündels (HLNVB) empfohlen, um funktionelle Defizite zu vermeiden.

  • Transzervikaler Zugang: Dieser erlaubt laut Text größere Resektionen am Zungengrund bei gleichzeitiger Schonung des HLNVB.

Klinische Komplikationen

Der Text warnt vor verschiedenen Pathologien im Zusammenhang mit der Arteria lingualis:

  • Eine beidseitige Schädigung oder Stenose (z. B. durch Radiochemotherapie) kann zu einer Zungennekrose führen.

  • Pseudoaneurysmen der Arterie können orale oder nasale Blutungen verursachen, die fälschlicherweise als Epistaxis gedeutet werden könnten.

  • Bei einer Riesenzellarteriitis kann eine Entzündung der Arteria lingualis zu Ödemen, Schmerzen, Claudicatio und in seltenen Fällen zur Zungennekrose führen.

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💡Praxis-Tipp

Der Text warnt eindringlich davor, dass eine beidseitige Verletzung oder Ligatur der Arteriae linguales zu einer Nekrose der Zunge führen kann. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Blutungen aus einem Pseudoaneurysma der Arteria lingualis klinisch leicht mit einer Epistaxis verwechselt werden können.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls-Artikel entspringt die Arteria lingualis aus der Arteria carotis externa. Sie tritt auf Höhe des großen Zungenbeinhorns zwischen der Arteria thyroidea superior und der Arteria facialis aus.

Der Text beschreibt, dass die Arterie gemeinsame Stämme mit anderen Gefäßen bilden kann. Dazu gehören der Truncus linguofacialis, der Truncus thyrolingualis und der Truncus thyrolinguofacialis.

Das Lesser-Dreieck ist eine anatomische Landmarke innerhalb des Trigonum submandibulare, in der die Arteria lingualis verlässlich aufgefunden werden kann. Es wird durch die beiden Bäuche des Musculus digastricus und den Nervus hypoglossus begrenzt.

Der Nervus hypoglossus (Hirnnerv XII) überkreuzt die Arterie und verläuft in enger Nachbarschaft. Zusammen bilden sie am Zungengrund das hypoglossal-linguale neurovaskuläre Bündel.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Head and Neck, Lingual Artery (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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