StatPearls2026

Anatomie der Arteria ophthalmica: StatPearls Leitlinie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Arteria ophthalmica ist der erste Ast der Arteria carotis interna und entspringt unmittelbar distal des Sinus cavernosus. Sie versorgt die Orbita, die Meningen, das Gesicht und die obere Nase mit Blut.

Der Verlauf erstreckt sich von der medialen Seite des Processus clinoideus anterior durch den Canalis opticus. Dabei verläuft das Gefäß direkt lateral des Nervus opticus.

Ein Verschluss der Arteria ophthalmica kann das Sehvermögen massiv beeinträchtigen. Das Verständnis der anatomischen Varianten ist laut Text besonders bei invasiven Eingriffen von entscheidender Bedeutung.

Empfehlungen

Die StatPearls-Zusammenfassung beschreibt folgende klinische und anatomische Kernaspekte:

Klinische Diagnostik bei Ischämie

Bei einem plötzlichen, schmerzlosen Sehverlust auf einem Auge wird eine sofortige Abklärung empfohlen. Laut Text sollte eine Duplex-Sonographie des Halses durchgeführt werden, um die Arteria carotis auf atherosklerotische Plaques zu untersuchen.

Ein Verschluss der Arteria ophthalmica kann zu einem ischämischen Syndrom führen. Die Amaurosis fugax wird dabei als temporärer, schmerzloser Sehverlust beschrieben, der durch Embolien oder Hypoperfusion entsteht.

Bei der fundoskopischen Untersuchung können Hollenhorst-Plaques in der Retina sichtbar sein. Embolien in der Arteria ophthalmica haben ihren Ursprung meist in der Karotisbifurkation.

Wichtige Gefäßäste

Der Text listet zahlreiche Äste der Arteria ophthalmica auf, darunter:

  • Arteria centralis retinae: Versorgt die inneren Schichten der Retina.

  • Arteria lacrimalis: Der größte Ast, welcher Augenlider, Tränendrüse und Konjunktiva versorgt.

  • Arteriae ciliares posteriores: Endarterien, deren plötzlicher Verschluss zu einem Infarkt der Choroidea führen kann.

  • Arteriae ethmoidales (anterior und posterior): Versorgen die Nasennebenhöhlen und Meningen.

  • Terminale Äste: Arteria supratrochlearis und Arteria dorsalis nasi, welche Stirn und Kopfhaut versorgen.

Anatomische Varianten und Embryologie

Es wird betont, dass die Blutversorgung der Orbita embryologisch auf einem dualen System der inneren und äußeren Karotis beruht. In etwa 40 % der Fälle entspringt die Arteria meningea media aus der Arteria ophthalmica.

In rund 7,1 % der Fälle entspringt die Arteria ophthalmica aus der Arteria meningea media. Diese anatomischen Varianten müssen bei invasiven Eingriffen zwingend beachtet werden.

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💡Praxis-Tipp

Der Text warnt ausdrücklich davor, dass bei der Embolisation von Tumoren im Versorgungsgebiet der Arteria carotis externa ein Sehverlust auftreten kann. Dies ist der Fall, wenn das Auge aufgrund anatomischer Varianten auf eine anomale Blutversorgung angewiesen ist. Es wird daher empfohlen, vor solchen Eingriffen die individuelle Gefäßanatomie genau zu evaluieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls ist die Arteria ophthalmica der erste Ast der Arteria carotis interna. Sie entspringt unmittelbar distal des Sinus cavernosus.

Bei einem plötzlichen, schmerzlosen Sehverlust wird eine Duplex-Sonographie des Halses empfohlen. Damit soll die Arteria carotis auf atherosklerotische Plaques untersucht werden, da Embolien häufig von der Karotisbifurkation ausgehen.

Die Arteria centralis retinae verläuft in der Dura mater des Nervus opticus. Gemäß dem Text versorgt sie die inneren Schichten der Retina.

Der Text betont, dass anatomische Varianten bei invasiven Eingriffen wie Tumor-Embolisationen kritisch sind. Wenn das Auge über anomale Verbindungen aus der Arteria carotis externa versorgt wird, kann ein Eingriff dort zur Erblindung führen.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Head and Neck, Ophthalmic Arteries (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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