StatPearls2026

Anatomie des Musculus pterygoideus lateralis: StatPearls

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der StatPearls-Artikel beschreibt die Anatomie und Funktion des Musculus pterygoideus lateralis. Es handelt sich um einen kraniomandibulären Muskel in der unteren Schläfenregion, der eine zentrale Rolle beim Kauen und bei Unterkieferbewegungen spielt.

Im Gegensatz zu den anderen Kaumuskeln ist er der einzige, der an der Kieferöffnung (Depression des Unterkiefers) beteiligt ist. Zudem besitzt er horizontal angeordnete Muskelfasern und ist funktionell analog zum Musculus temporalis zu betrachten.

Embryologisch entwickelt sich die gesamte Kaumuskulatur aus dem Mesoderm des ersten Kiemenbogens. Der Muskel erreicht seine reife Form etwa in der 14. Schwangerschaftswoche und kondensiert um den sich entwickelnden Kondylus des Unterkiefers.

Empfehlungen

Der StatPearls-Artikel hebt folgende anatomische und klinische Kernaspekte hervor:

Anatomischer Aufbau

Der Muskel wird typischerweise in zwei Köpfe (Venter) unterteilt, die aufgrund unterschiedlicher Faserverläufe getrennt sind. In 95,5 % der Fälle ist der Muskel zweiköpfig angelegt, sehr seltene physiologische Varianten weisen einen oder drei Köpfe auf.

EigenschaftVenter superior (Oberer Bauch)Venter inferior (Unterer Bauch)
GrößeKleiner (ein Drittel des unteren Bauchs)Dreimal größer als der obere Bauch
Vorderer AnsatzAla major (Os sphenoidale), oberes Viertel des Processus pterygoideusUntere zwei Drittel des Processus pterygoideus, Maxilla-Tuberositas
Hinterer AnsatzDiscus articularis, vorderer Teil des KondyloidhalsesFovea pterygoidea des Kondyloidhalses, Kiefergelenkkapsel
Innervation (häufige Variante)Nervus buccalis (laut einigen Studien)Hauptstamm des Nervus mandibularis

Funktionelle Eigenschaften

Die Hauptfunktionen des Muskels umfassen:

  • Protrusion (Vorwärtsbewegung) bei beidseitiger Kontraktion

  • Abduktion (Kieferöffnung) in Zusammenarbeit mit der vorderen Bauchmuskulatur des Musculus digastricus und dem Musculus mylohyoideus

  • Mediotrusion (Bewegung zur Gegenseite) bei einseitiger Kontraktion

Es wird betont, dass der Muskel keine Muskelspindeln enthält. Daher spielt er bei der Kieferöffnung nur eine sekundäre Rolle, da Dehnungsrezeptoren zur Kontrolle der Muskellänge fehlen.

Klinische Relevanz und CMD

Spasmen des Muskels können schmerzhaft sein und zu einem Trismus (Kieferklemme) führen. Bei temporomandibulären Dysfunktionen (CMD) wird dem Muskel eine wichtige Rolle zugeschrieben.

Eine mangelnde Koordination zwischen dem oberen und unteren Muskelbauch kann laut Text zu einer Störung der horizontalen Position des Discus articularis führen. Eine anhaltende Kontraktion zieht den Diskus nach vorne, was eine anteriore Diskusverlagerung begünstigt.

Zahnärztliche Prothetik

Bei zahnlosen Patienten mit abgenutzten Prothesen wird häufig eine kompensatorische Vorwärts- und Seitwärtsverlagerung des Unterkiefers beobachtet. Der Muskel spielt eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung dieser neuen Position.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass eine weite Kieferöffnung bei der Abdrucknahme zu einer transversalen Verformung des Unterkiefers führen kann. Dies kann ungenaue Abdrücke zur Folge haben.

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💡Praxis-Tipp

Bei der zahnärztlichen Abdrucknahme des Unterkiefers wird darauf hingewiesen, dass eine maximale Mundöffnung zu einer transversalen Verformung der Mandibula führen kann. Dies resultiert aus dem medialen Ursprung beider Muskelbäuche des Musculus pterygoideus lateralis. Es wird beschrieben, dass dies ungenaue Abdrücke in der transversalen Dimension verursachen kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls ist er der einzige Kaumuskel, der aktiv an der Kieferöffnung (Depression) beteiligt ist. Zudem ist er für die Protrusion und die seitliche Bewegung des Unterkiefers verantwortlich.

Der Muskel besteht in den meisten Fällen (95,5 %) aus zwei Köpfen: einem kleineren oberen Bauch (Venter superior) und einem dreimal größeren unteren Bauch (Venter inferior). Sehr selten treten Varianten mit nur einem oder drei Köpfen auf.

Es wird beschrieben, dass eine mangelnde Koordination der beiden Muskelbäuche zu einer anterioren Verlagerung des Discus articularis führen kann. Ein Spasmus des Muskels kann zudem schmerzhafte Kieferklemmen (Trismus) verursachen.

Die Innervation erfolgt über den Nervus pterygoideus lateralis, einen Ast des Nervus mandibularis (Nervus trigeminus). Einige Studien deuten darauf hin, dass der obere und untere Bauch von unterschiedlichen Ästen versorgt werden, was eine selektive Aktivierung ermöglicht.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Head and Neck, Lateral Pterygoid Muscle (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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