StatPearls2026

Arteria tibialis posterior: StatPearls Übersicht

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Arteria tibialis posterior ist das größte der terminalen Blutgefäße, die aus der Arteria poplitea hervorgehen. Sie verläuft zusammen mit dem Nervus tibialis im tiefen posterioren Kompartment des Unterschenkels.

Der StatPearls-Artikel beschreibt die anatomischen Grundlagen, embryologischen Ursprünge sowie die klinische Relevanz dieses Gefäßes. Ein besonderer Fokus liegt auf vaskulären Pathologien und dem Kompartmentsyndrom.

Empfehlungen

Der Text fasst folgende anatomische und klinische Kernaspekte zusammen:

Anatomie und Kompartments des Unterschenkels

Der Unterschenkel wird in vier Kompartments unterteilt. Die folgende Tabelle vergleicht die wesentlichen anatomischen Strukturen dieser Räume:

KompartmentMuskulatur (Hauptfunktion)BlutversorgungInnervation
AnteriorFuß- und ZehenextensorenA. tibialis anteriorN. fibularis profundus
LateralFußevertorenA. fibularisN. fibularis superficialis
Superfiziell posteriorPlantarflexoren (Gastrocnemius, Soleus)A. tibialis posteriorN. tibialis
Tief posteriorPlantar- und ZehenflexorenA. tibialis posteriorN. tibialis

Klinische Untersuchung und pAVK

Die Beurteilung der arteriellen Versorgung ist ein zentraler Bestandteil der klinischen Untersuchung:

  • Die Arteria tibialis posterior ist direkt hinter dem Malleolus medialis (Innenknöchel) oberflächlich tastbar.

  • Die Palpation wird zur Beurteilung einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) herangezogen.

  • Ein abgeschwächter oder fehlender Puls kann auf eine vaskuläre Insuffizienz hindeuten.

  • Bei kritischer Extremitätenischämie mit Ruheschmerz oder Gewebeverlust wird eine Bypass-Operation der Arterie beschrieben.

Kompartmentsyndrom

Ein erhöhter Druck im posterioren Kompartment kann die Durchblutung und Nervenfunktion massiv einschränken. Dies kann akut nach einem Trauma oder chronisch bei Sportlern auftreten.

  • Leitsymptome: Plantare Parästhesien, Schwäche bei der Zehenflexion und Schmerzen bei passiver Zehenextension.

  • Therapie: Das akute Kompartmentsyndrom stellt einen medizinischen Notfall dar und erfordert eine umgehende Fasziotomie.

Aneurysmen

Echte Aneurysmen der Arteria tibialis posterior sind extrem selten und meist mit Infektionen oder Entzündungsprozessen assoziiert. Falsche Aneurysmen (Pseudoaneurysmen) treten häufiger auf und sind meist traumatisch bedingt.

Aufgrund der Seltenheit gibt es keine Standardtherapie. Es wird jedoch eine frühzeitige Diagnose und chirurgische Exzision empfohlen, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

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💡Praxis-Tipp

Bei der klinischen Untersuchung auf ein posteriores Kompartmentsyndrom wird besonders auf plantare Parästhesien und Schmerzen bei der passiven Zehenextension geachtet. Zudem ist die Arteria tibialis posterior direkt hinter dem Malleolus medialis tastbar, was eine schnelle orientierende Beurteilung der peripheren Durchblutung ermöglicht.

Häufig gestellte Fragen

Der Puls der Arteria tibialis posterior ist direkt hinter dem Malleolus medialis (Innenknöchel) oberflächlich tastbar. Laut Text wird dies am besten erreicht, indem die Finger um die Ferse gelegt und über dem Innenknöchel Druck ausgeübt wird.

Das Gefäß versorgt die Muskulatur des superfiziellen und tiefen posterioren Kompartments des Unterschenkels. Dazu gehören die primären Plantarflexoren des Sprunggelenks sowie die Flexoren der Zehen.

Ein erhöhter Druck im posterioren Kompartment führt zu plantaren Parästhesien und einer Schwäche der Zehenbeugung. Zudem wird ein Schmerz bei der passiven Streckung der Zehen beschrieben.

Echte Aneurysmen in diesem Bereich sind extrem selten, weshalb kein definierter Behandlungsstandard existiert. Die Literatur empfiehlt jedoch eine frühzeitige Diagnose und eine chirurgische Exzision, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Bony Pelvis and Lower Limb: Posterior Tibial Artery (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.